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Weixdorfer hoffen auf Dialog

Das einstige Schulgebäude in Klotzsche wird zum Asylbewerberheim. Dresden geht auf die Weixdorfer Anwohner zu.

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Für die Weixdorfer heißt es jetzt abwarten. Darauf, was passiert. Sie nehmen die Entscheidung des Dresdner Stadtrates erst einmal zur Kenntnis. „Mehr können wir nicht machen“, sagt Weixdorfs Ortsvorsteher Gottfried Ecke (CDU) in der jüngsten Ratssitzung. Hierbei geht‘s um das geplante Asylbewerberheim im Industriepark Klotzsche. Im Objekt, in der Straße „Zur Wetterwarte 34“, war vorher die Außenstelle des Klotzscher Gymnasiums zu finden. Ab nächsten Jahr sollen hier bis zu 60 Asylbewerber untergebracht werden. Im Erdgeschoss werden Wohnungen entstehen. Die Stadt rechnet für die Sanierung mit 450 000 Euro.

Weixdorfs Ortschaftsrat hatte das Projekt im Vorfeld abgelehnt. Er plädierte stattdessen für eine sogenannte dezentrale Unterbringung in den Orten. Zudem bleiben zu viele Fragen offen. Eine ist der Sicherheitsaspekt. „Die Lage ist ungünstig, durch den Wald ist das ganze schlecht einsehbar“, ist aus Weixdorf zu hören. Nahe des Gebäudes befindet sich die Weixdorfer Siedlung Fuchsberg. Von hier aus führt ein Weg am Gebäude vorbei. Diesen nutzen viele Anwohner, um zur Bushaltestelle „Zur Wetterwarte“ zu kommen, wenn ihnen der Weg zur Straßenbahnhaltestelle an der Königsbrücker Straße zu weit ist. Seitens der Dresdner Verantwortlichen wurde jetzt ein Dialog mit den Anwohnern in Aussicht gestellt. In gewissen Abständen sollen sich beide Seiten an einen Tisch setzten. Hier können dann Sicherheitsbedenken angesprochen werden. (syg)