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Weltenbummler "jobbt" in Demitz

Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld führt Steine aus aller Welt zusammen. Auch aus Lausitzer Granit kann er sehr viel machen. 

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Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld arbeitet in einem Demitzer Steinbruch an einem großen Granitquader. Bis zum Herbst will er die fünf sichtbaren Seiten poliert haben. Danach soll der Stein auf die Reise in die russische Region Swerdlowsk im Ural gehen.
Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld arbeitet in einem Demitzer Steinbruch an einem großen Granitquader. Bis zum Herbst will er die fünf sichtbaren Seiten poliert haben. Danach soll der Stein auf die Reise in die russische Region Swerdlowsk im Ural gehen. © Wolfgang Schmidt

Demitz-Thumitz. Immer wieder setzt Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld in dem Demitzer Steinbruch den Winkelschleifer an, um den Stein zu bearbeiten. Eine mühsame Arbeit. Der Granitquader ist fast 2,50Meter hoch und wiegt zwölf Tonnen. Bis zum Herbst hat sich der 78-Jährige Zeit gegeben, die fünf sichtbaren Seiten auf Hochglanz zu polieren. Danach soll der Stein 4000 Kilometer ostwärts auf Reisen gehen. In der Region Swerdlowsk im Ural wird er seinen endgültigen Platz finden. Als Teil eines weltumspannenden Projektes, das im Berliner Tiergarten nahe des Brandenburger Tores vor 13 Jahren seinen Ausgangspunkt nahm.

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