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Weniger Staub für Anwohner am Steinbruch

Die Firma Pro Stein hat für Pließkowitz ein Konzept vorgelegt. Die Bürgerinitiative ist dennoch unzufrieden.

Von Kerstin Fiedler
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Staub – Sprengungen – Straßenverkehr: Das sind die drei wichtigsten Kritikpunkte, die die Anwohner rund um den Steinbruch Pließkowitz haben. Jetzt hat das Unternehmen Pro Stein, zu dem der Tagebau gehört, ein Staubminderungskonzept erarbeitet. Ob das auch
Staub – Sprengungen – Straßenverkehr: Das sind die drei wichtigsten Kritikpunkte, die die Anwohner rund um den Steinbruch Pließkowitz haben. Jetzt hat das Unternehmen Pro Stein, zu dem der Tagebau gehört, ein Staubminderungskonzept erarbeitet. Ob das auch © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Pließkowitz. Seit Jahren beschäftigt der Steinbruch Pließkowitz Anwohner und Behörden. Seitdem bekannt wurde, dass es eine Erweiterung im Tagebau geben soll, gehen Bürger auf die Barrikaden. Sie haben einiges erreicht, sind aber nicht zufrieden. Jetzt hat der Geschäftsführer von Pro Stein, Jens Gerisch, zu dem der Steinbruch in Pließkowitz gehört, vor der Arbeitsgruppe der Gemeinde zum Steinbruch und zwei Vertretern des Oberbergamtes das Staubminderungskonzept vorgestellt. Jens Gerisch verweist dabei vor allem darauf, dass der Betrieb dieses Konzept freiwillig macht. Es sei einmalig – nicht nur in Sachsen. Denn es gibt dafür keine Vorschriften.

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