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Forscher wollen eine Zeitmaschine bauen

Die Time Machine soll in 2.000 Jahren Vergangenheit Lösungen für die Zukunft finden. Dresdner Wissenschaftler sind bei dem Projekt dabei - ebenso wie die SZ.

Von Jana Mundus
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Es könnte eines der größten Forschungsprojekte überhaupt werden. Sander Münster, langjähriger Abteilungsleiter im Medienzentrum der TU Dresden, ist einer der beiden Chefs von Time Machine Deutschland.
Es könnte eines der größten Forschungsprojekte überhaupt werden. Sander Münster, langjähriger Abteilungsleiter im Medienzentrum der TU Dresden, ist einer der beiden Chefs von Time Machine Deutschland. © Ronald Bonß

Die Zeitreisenden sind in Dresden. Es geht ihnen um europäische Geschichte. Um das, was Menschen früher bewegte, aber auch um die Probleme, vor denen sie heute stehen. Sie bauen eine Zeitmaschine. Kein Raumschiff oder Sternentor, wie es das Fernsehen gern ersinnt. Die Zeitmaschine ist eine riesige Sammlung von immensen Datenbergen. Sie ist ein Computerhirn, das darin Neues entdeckt, auch Lösungen für die Zukunft. Das europäische Time Machine Projekt will große Datenmengen aus der Vergangenheit verarbeiten. In dieser Woche ist Dresden sein Zentrum.

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