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Widerstand gegen Kulturwerk-Aus formiert sich

Die Stadt Riesa will den soziokulturellen Verein bis Jahresende abwickeln. Gibt es noch einen Funken Hoffnung?

Der Sparzwang der Stadt fordert sein erstes Opfer. Wie die SZ gestern berichtete, muss das Kulturwerk Riesa bis Jahresende abgewickelt werden. Denn dem Verein wird der jährliche Zuschuss der Stadt von 150 000 Euro gekürzt. Ohne den kann Geschäftsführer Dirk Haubold nicht weiter existieren. Er sieht sich als Bauernopfer und bekommt medialen Rückenwind. So gründete sich am Montag die Facebook-Gruppe „Kleinkunst in Riesa bleibt“. Innerhalb von zwei Tagen (Stand Redaktionsschluss Mittwochabend) solidarisierten sich über 380 Unterstützer per Klick für den Erhalt des soziokulturellen Vereins, zu dem unter anderem die Kleinkunstbühne zählt. Die Unterstützer wollen Einfluss auf den Stadtrat ausüben. Für den erarbeitete die Verwaltung im nicht-öffentlichen Ausschuss „Kultur, Bildung und Soziales“ am gestrigen Mittwoch, dem 6. November, eine Vorlage für mögliche Kürzungen. Insgesamt muss die Stadt Riesa drei Millionen Euro einsparen. Pressesprecher Uwe Päsler kündigte an: „Es muss und es wird definitiv im freiwilligen Leistungsbereich erhebliche Einsparungen geben.“ Doch die medialen Unterstützer geben sich kämpferisch: „Dass der Stadtrat von den Vorschlägen abweicht, ist selten, aber möglich! Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!“, heißt es auf der Internetseite. (jp)

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