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Wie blicken Sie auf den 20. April?

Wir haben Ostritzer gefragt – nur wenige wollten mit Name und Foto ihre Meinung äußern.

© dpa

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Es wird eng in Ostritz

Es wird eng in Ostritz

Ausnahmezustand vom 20. bis 22. April: Straßen werden gesperrt, Parkflächen auch. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Ostritz. Wer sich in Ostritz umhört, dem begegnet viel Angst – vor allem unter älteren Menschen. Und vor allem Angst vor Ausschreitungen linker Demonstranten. Hat sich daran etwas geändert durch die vielen Informationen bei der Bürgerversammlung. Wir haben einige Ostritzer gefragt – nur wenige wollten aber auch mit Name und Foto in die Zeitung.

Wie blicken Sie auf den 20. April in Ostritz?

Andreas Blaschke: Ich bin froh über diese Info-Veranstaltung. Ich war schon bei früheren Vorbereitungstreffen für das Friedensfest. Die vielen Informationen von Polizei und Ordnungsamt geben ein Stück mehr Sicherheit. So schwer es zu ertragen ist, dass sich hier die 	Neonazis treffen: Fast jeder Ostritzer bekommt das Gefühl, etwas tun zu müssen. Das stärkt hoffentlich die Solidarität der Ostritzer untereinander.
Andreas Blaschke: Ich bin froh über diese Info-Veranstaltung. Ich war schon bei früheren Vorbereitungstreffen für das Friedensfest. Die vielen Informationen von Polizei und Ordnungsamt geben ein Stück mehr Sicherheit. So schwer es zu ertragen ist, dass sich hier die Neonazis treffen: Fast jeder Ostritzer bekommt das Gefühl, etwas tun zu müssen. Das stärkt hoffentlich die Solidarität der Ostritzer untereinander.
Katrin Peschel: Die Bürgerversammlung fand ich sehr spannend. Es ist wichtig, dass wir an jenem Wochenende alle zusammenkommen und nicht so tun, als ginge uns das alles nicht an. Die Sorgen um die Sicherheit sehe ich nicht so dramatisch. Ich habe schon 1989 mit demonstriert, als 16-Jährige. Damals war die Polizei nicht auf unserer Seite. Ich denke, das Sicherheitskonzept ist hier gut durchdacht.
Katrin Peschel: Die Bürgerversammlung fand ich sehr spannend. Es ist wichtig, dass wir an jenem Wochenende alle zusammenkommen und nicht so tun, als ginge uns das alles nicht an. Die Sorgen um die Sicherheit sehe ich nicht so dramatisch. Ich habe schon 1989 mit demonstriert, als 16-Jährige. Damals war die Polizei nicht auf unserer Seite. Ich denke, das Sicherheitskonzept ist hier gut durchdacht.
Carolin Schmidt: Ich bin mir noch nicht so sicher, was ich von dem ganzen halten soll. Ich wohne in der Bahnhofstraße, ganz nahe an den Veranstaltungen der Rechten und der Linken. Ich habe schon ein wenig Angst vor Vandalismus, wenn die verschiedenen Lager aufeinandertreffen. Jedenfalls werde ich an keiner Veranstaltung teilnehmen. Aber das Haus muss ich verlassen, um zur Hochschule zu fahren.
Carolin Schmidt: Ich bin mir noch nicht so sicher, was ich von dem ganzen halten soll. Ich wohne in der Bahnhofstraße, ganz nahe an den Veranstaltungen der Rechten und der Linken. Ich habe schon ein wenig Angst vor Vandalismus, wenn die verschiedenen Lager aufeinandertreffen. Jedenfalls werde ich an keiner Veranstaltung teilnehmen. Aber das Haus muss ich verlassen, um zur Hochschule zu fahren.
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