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Pirna

Wie die SED telefonierte

Die Richtfunktürme auf einstigem DDR-Gebiet haben eine spannende Geschichte. Ein Pirnaer erforscht sie.

Gleich mit drei Schlössern ist das Areal gesichert, auf dem in Hartha bei Döbeln der ehemalige Funkturm steht. Er gammelt vor sich hin, hat aber trotzdem Interessenten.
Gleich mit drei Schlössern ist das Areal gesichert, auf dem in Hartha bei Döbeln der ehemalige Funkturm steht. Er gammelt vor sich hin, hat aber trotzdem Interessenten. © Lars Halbauer

Der Putz bröckelt. Die Fassade sieht regelrecht gescheckt aus. Das Tor zu dem Grundstück ist verschlossen. Wie damals, vor mehr als 30 Jahren, als der Richtfunkturm am Harthaer Kreuz bei Döbeln das offensichtlichste und gleichzeitig geheimste Gebäude der SED in der Gegend war. Gerade deshalb will Patrick Wagner mehr darüber erfahren. Mit einem Aushang sucht der Pirnaer nach Zeitzeugen, Geschichten und Fotos rund um den Turm. Ihm sei bewusst, dass das Fotografieren damals verboten war. Entsprechende Schilder wiesen das Areal als Sperrgebiet aus, von dem „bildliche Darstellungen verboten“ waren.

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