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Wieder Handwerker auf dem Bauernmarkt

Holzgestalter und Korbmacher haben die Zwangspause genutzt, um vorzuarbeiten. Bisher haben aber nur wenige Märkte geöffnet.

Der Klosterbucher war der dritte Markt in diesem Jahr, auf dem der Kunsthandwerker und Korbflechter Matthias Schlicke aus Eilenburg seine Waren bis jetzt anbieten konnte.
Der Klosterbucher war der dritte Markt in diesem Jahr, auf dem der Kunsthandwerker und Korbflechter Matthias Schlicke aus Eilenburg seine Waren bis jetzt anbieten konnte. © Thomas Kube

Von Thomas Kube

Der erste komplette Bauernmarkt in Klosterbuch nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen wurde von Händlern und Besuchern sehr gut angenommen.

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Schon kurz nach der Eröffnung strömten die ersten Gäste und Kaufwilligen auf das Gelände. Am späteren Vormittag wurden sogar die Parkplätze knapp. Sehr zur Freude von Marktleiter Holger Stein, der von ungefähr 110 Händlern bei der Neuauflage des Bauernmarktes spricht.

Schließlich durften die Veranstalter wegen der Pandemie in den vergangenen beiden Monaten nur den Frischemarkt mit Fleisch-, Fisch- und Backwaren, Obst und Gemüse sowie Pflanzen durchführen. „Und in den Sommermonaten fehlen immer einige Anbieter wegen der Urlaubszeit und den hohen Temperaturen, die für ihre Waren nicht so günstig sind“, sagt Stein.

Erstmalig wieder Handwerker zugelassen

Anders am vergangenen Sonnabend. Zu diesem Bauernmarkt waren erstmalig auch wieder die Handwerker zugelassen. Einer von ihnen ist der Holzgestalter Lothar Weiße aus Bennewitz bei Torgau. Er ist mit seinen rustikalen Gartenmöbeln und Blumentrögen schon viele Jahre in Klosterbuch dabei. Die coronabedingte Auszeit nutzte der Holzspezialist, um ältere Aufträge abzuarbeiten und auch schon für zukünftige Märkte vorzuproduzieren.

Ähnlich geht es dem Kunsthandwerker und Korbflechter Matthias Schlicke aus Eilenburg. Er hat seit vielen Jahren den günstigen Platz gleich im Eingangsbereich und freut sich über jede Menge interessierte Kundschaft. Er fertigt Körbe aller Art, hat die Flechtkunst schon 1982 zu DDR-Zeiten gelernt. Nach Moritzburg bei Dresden und Neschwitz bei Bautzen war Klosterbuch der dritte Markt, auf dem er nach den Corona-Lockerungen wieder verkaufen durfte. Auch Keramik-, Schmuck- und Textilhändler waren wieder dabei.

Der nächste Bauernmarkt ist für den 8. August geplant. An diesem Tag gibt es auch wieder zwei Führungen durch die Klosteranlage und Pfarrer Lutz Behrisch bietet in der Gutskapelle die Möglichkeit zum Mittagsgebet. (mit rt)

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