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Windrad brennt an der A 14

Die Feuerwehr Leisnig konnte nicht viel tun. Doch das Wetter spielte ihr in die Hände.

Das abgebrannte Windrad.
Das abgebrannte Windrad. © Dietmar Thomas

Region Döbeln. In der Nacht zum Dienstag stand in der Nähe der A 14 zwischen Strocken und Gallschütz bei Großweitzschen ein Windrad in Flammen. Gegen 1.40 Uhr war die Leisniger Feuerwehr alarmiert worden. 

Gemeinsam mit der Gallschützer Wehr sperrte sie das Gelände weiträumig ab. Ein Problem seien herabfallende brennende Teile der Anlage gewesen. Zeitweise sei erwägt worden, auch die A 14 zu sperren, sagte Einsatzleiter René Gentzsch. Wegen des abflauenden Windes habe der Sperrkreis dann aber auf 500 Meter verkleinert werden können. „Darüber hinaus konnten wir nicht viel tun“, so Gentzsch. 

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Der Bereich wurde von der Feuerwehr aus Sicherheitsgründen abgesperrt.
Der Bereich wurde von der Feuerwehr aus Sicherheitsgründen abgesperrt. © Dietmar Thomas

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Das Wetter spielte den Einsatzkräften in die Hände. Der starke Regen habe das Feuer in etwa 40 Meter Höhe gelöscht. Insgesamt waren 31 Feuerwehrleute im Einsatz. Später sei die Anzahl reduziert worden, so Gentzsch. 

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