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„Wir sind alle Rassisten“

Seit drei Jahren lebt Michelle Bray in Bautzen. Nun zieht die Schauspielerin weg. Grund ist die Stimmung in der Stadt.

Michelle Bray probte mit Jugendlichen Romeo und Julia. Oftmals waren dabei Gespräche wichtiger als das Schauspielen. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Als Michelle Bray das Thespis Zentrum betritt, wird sie mit einem schwungvollen „Moiiin, Michelle“ begrüßt. Nicht mit der klassischen Endung, sondern mit einem langgezogenen „elle“. Sie grinst, hebt zum Gruß die Hand. Mit einem Plumps lässt sie sich auf das alte Sofa mit Blumenmuster fallen, das in der Nähe des Schaufensters steht. Einige der Wände sind mit Graffiti auf verschiedenen Sprachen verziert, Werkbänke sind im Raum verteilt. Im Fenster leuchtet eine zum Herz geformte Lichterkette. Bray lehnt sich zurück, legt einen Arm auf die Lehne, die andere Hand umfasst die Kaffeetasse.

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