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Wo aus Plastikmüll neue Rohre entstehen

Die Bautzener Firma DRS nutzt Abfall für die Produktion. Weil die Ware gefragt ist, steckt sich der Chef hohe Ziele.

Von Marleen Hollenbach
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Mit neuem Chef auf Erfolgskurs: Im Oktober hat Andreas Seibel die Geschäftsführung der DRS Rohrwerke übernommen. Schritt für Schritt möchte er das Werk im Gewerbegebiet Salzenforst erweitern. Seit 2010 werden in den Produktionshallen nahe der A 4 verschie
Mit neuem Chef auf Erfolgskurs: Im Oktober hat Andreas Seibel die Geschäftsführung der DRS Rohrwerke übernommen. Schritt für Schritt möchte er das Werk im Gewerbegebiet Salzenforst erweitern. Seit 2010 werden in den Produktionshallen nahe der A 4 verschie © SZ/Uwe Soeder

Salzenforst. Was wird eigentlich aus den Gelben Säcken? Wo landet der Inhalt und wie wird er recycelt? Andreas Seibel, Chef der DRS-Rohrwerke, kann diese Fragen schnell beantworten. Jedes Jahr, so erklärt er, nutzt seine Firma 1 400 Tonnen Plastikmüll, um daraus etwas Neues entstehen zu lassen. Das Unternehmen im Gewerbegebiet Salzenforst produziert Kunststoffleitungen. Rohre verschiedener Größen, die für die Bauindustrie wichtig sind. Und weil die gerade boomt, kann sich auch Andreas Seibel vor Aufträgen kaum retten.

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