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World Award für Dresdner Carbonbeton

Das von der TU Dresden geleitete Projekt mit seinem neuen Baustoff bekommt einen internationalen Preis für nachhaltige Ideen. 

Stefan Minar (l.) vom C³-Projekt nahm die Auszeichnung entgegen.
Stefan Minar (l.) vom C³-Projekt nahm die Auszeichnung entgegen. © PR

Das weltweit am häufigsten verwendete Material nach Wasser ist der Beton. Schon immer ist für seine Herstellung ein hoher Verbrauch an Rohstoffen notwendig. Allein die Produktion von Zement ist für fast sieben Prozent des gesamten Kohlendioxidausstoßes verantwortlich. Für massive Bauwerke wird der Beton mit Stahl verbunden und zum Stahlbeton. Doch der ist mit 40 bis 80 Jahren alles andere als langlebig. An der TU Dresden wurde die Lösung für das Problem entwickelt: Carbonbeton. Der Stahl im Beton wird durch Carbon ersetzt. Da Carbon nicht rostet, wird all der Beton gespart, der lediglich den Stahl vor der Korrosion schützen soll. Dadurch wird bis zu 80 Prozent weniger an Material verwendet. Diese Idee erhielt jetzt den Energy Globe World Award.

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