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Zahl der Arbeitslosen im Elbland sinkt weiter

Im November wurde die Grenze von 14000 nach langer Zeit unterboten. Die Region um Riesa machte dabei den größten Sprung nach unten.

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Von Thomas Riemer

Im Landkreis Riesa-Großenhain sowie im Altkreis Meißen sind zum Ende des Monats 13911 Arbeitslose registriert. Das bedeutet im Vergleich zum Vormonat einen Rückgang um 246, so dass nach mehreren Jahren erstmals wieder weniger als 14000 Menschen im Elbland ohne Arbeit sind. Die Quote verbesserte sich um 0,3 auf jetzt 12,5 Prozent. Damit rangiert die Region nach Angaben der Agentur für Arbeit in Riesa nach wie vor sachsenweit auf dem fünften Platz. Agenturchefin Bärbel Gericke sieht die wesentliche Ursache in der weiterhin guten wirtschaftlichen Entwicklung. So konnten auf dem ersten Arbeitsmarkt 39 neue Stellen mehr gezählt werden als vor vier Wochen.

Leichter Anstieg in Meißen

Allerdings ist die Entwicklung in den einzelnen Regionen unterschiedlich. Während Riesa und Großenhain im Trend liegen, stieg rund um Meißen die Zahl der Erwerbslosen leicht an.

Profitiert haben alle Personen- und Altersgruppen. Trotzdem waren noch immer 4355 von Erwerbslosigkeit Betroffene über 50 Jahre alt. Gemessen an der mittelfristigen Entwicklung ist diese Zahl aber schon eine „Erfolgsmeldung“. Denn vor einem Jahr hatten in dieser Altersgruppe noch 925 Personen mehr keinen Job.

Hauptagentur Riesa

Rund um die Sportstadt verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 187 auf nunmehr 4661. Damit machte die Region den größten Sprung im Agenturbezirk. Trotzdem liegt die Quote mit 14,1 weiterhin am höchsten.

Dienststelle Grossenhain

3345 Männer und Frauen ohne Arbeit bedeuten einen Rückgang um 111 im Vergleich zum Oktober. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 12,2 Prozent (Vormonat: 12,6)

Dienststelle Meissen

Mit 5905 Arbeitslosen wurde ein leichter Anstieg registriert. Trotzdem bedeutet eine Quote von 11,7 Prozent nach wie vor den niedrigsten Wert im Vergleich mit Riesa und Großenhain.