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Zittaus Stadtmauer bekam den Todesstoß

Vor 150 Jahren wurde mit dem Bautzener Tor der letzte Rest der Stadtbefestigung abgerissen. Doch den Bürgern war wichtig, dass an der Stelle weiter ein Turm steht.

Das Bautzener Tor (unten links) auf einem historischen Stadtplan. © SZ

Es war am 11. März 1869, als der Zittauer Stadtrat beschloss, das Bautzener Tor abzureißen. Damit war die Stadtmauer endgültig Geschichte. Fast 50 Jahre hatte ihr Abbruch gedauert. Das finstere Böhmische Tor war 1826 gefallen. Aus seinen Steinen entstand die heutige „Schauburg“. Am Frauentor hatte man die Wehranlagen 1822 durch einen Park mit Springbrunnen ersetzt. Heute „arbeitet“ dort das Schleifermännchen. Das Webertor, das als Schönstes eigentlich bleiben sollte, war 1861 mitten in der Nacht zusammengestürzt.

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