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Die Sorgen der Sebnitzer Bergsteiger

Vor über 100 Jahren haben sich Kletterer in Sebnitz erstmals organisiert. Jetzt geht es um die Zukunft der Ortsgruppe.

Kleinsteinhöhle in der Sächsischen Schweiz. Seit gut 120 Jahren klettern Sebnitzer im Elbsandstein.
Kleinsteinhöhle in der Sächsischen Schweiz. Seit gut 120 Jahren klettern Sebnitzer im Elbsandstein. © Symbolfoto: Steffen Unger

Für den 17. Juni ist eine richtungsweisende Beratung der Sebnitzer Ortsgruppe des Sächsischen Bergsteigerbundes (SBB) angesetzt. Es soll dabei hauptsächlich um das Interesse am Fortbestand der Ortsgruppe gehen. in der Zukunft. Die Teilnahme möglichst vieler Sebnitzer Bergfreunde sei deshalb dringend erforderlich, erklärt Gunter Seifert, der Leiter der Gruppe. 

"Es geht ganz konkret darum, ob und vor allem wie die Ortsgruppe in der folgenden Zeit weiter bestehen kann", sagt Seifert. Dies könne nur in einer sachlichen und vor allem zielgerichteten Aussprache beraten und geklärt werden. Eine geringe Beteiligung, wie sie bei den vergangenen Beratungen oft vorgekommen sei, würde keine zukunftsweisende Entscheidung bringen. 

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Das wiederum wäre ein Schritt in die falsche Richtung. "Dann wäre der Zerfall der Ortsgruppe sicherlich nur noch eine Frage der Zeit." Und dies könne doch nicht das Ziel der Sebnitzer Bergsteiger sein, die auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Seit gut 120 Jahren wird in Sebnitz geklettert, seit 1908 gibt es organisierte Gruppen und Klubs. Alle Interessierten sollten dazu beitragen, dass es die Sebnitzer SBB-Ortsgruppe auch in Zukunft noch geben kann, sagt Gunter Seifert. (SZ)

Beratung am 17. Juni, 18.30 Uhr in der SBB-Geschäftsstelle im Sebnitzer Sängerheim, Schandauer Straße 8b. Die dann gültigen Corona-Hygieneregeln sind zu beachten. 

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