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Zusätzliche Werbung für die Region an der Autobahn

Wer auf der A13 aus Richtung Berlin kommt, wird künftig schon einige Kilometer vor der Abfahrt Radeburg auf die Zille-Stadt hingewiesen. Das sächsische Verkehrsministerium hat dem Radeburger Antrag zum Aufstellen einer der charakteristischen braunen Tafeln zugestimmt.

Wer auf der A 13 aus Richtung Berlin kommt, wird künftig schon einige Kilometer vor der Abfahrt Radeburg auf die Zille-Stadt hingewiesen. Das sächsische Verkehrsministerium hat dem Radeburger Antrag zum Aufstellen einer der charakteristischen braunen Tafeln zugestimmt. Die Stadt lässt sich das Anfertigen und Aufstellen rund 7 000 Euro kosten. Entsprechende Angebote werden jetzt eingeholt.

© eleonore

Reisende zum Abstecher anregen

Sobald es das Wetter zulässt, soll das Schild im neuen Jahr zwischen den Anschlussstellen Thiendorf und Radeburg platziert werden.

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Radeburg hofft, mit dem Verweis auf den bekanntesten Sohn der Stadt, Reisende zu einem Abstecher anzuregen. Schließlich zeigt das kleine Heimatmuseum eine Dauerausstellung zum Leben und Werk des Milieu-Malers, erinnern mehrere Denkmale an den Künstler, und der Zille-Radweg verbindet die Stadt mit dem beliebten Elbe-Radweg. Doch nicht nur die Radeburger wollen an diesem Teil der Autobahn Touristen auf sich aufmerksam machen. Bereits seit Längerem gibt es eine Tafel der Porzellanmanufaktur Meissen.

In diesem Jahr neu dazu gekommen ist der Hinweis auf das Staatsweingut Schloss Wackerbarth. Bereits genehmigt wurde nach Auskunft des sächsischen Wirtschaftsministeriums zudem der Antrag von Georg Prinz zur Lippe. „Proschwitz ist heute das Aushängeschild für sächsische Weinkultur“, so Staatssekretär Roland Werner. „Das größte sächsische Weingut in Privatbesitz ist außerdem eine beeindruckende unternehmerische Erfolgsgeschichte.“ Wie genau die Tafel aussehen soll, war nicht in Erfahrung zu bringen. Mit den künftig vier Schildern ist zwischen Thiendorf und Radeburg die 2011 vom Wirtschaftsminister erlassene Verwaltungsvorschrift voll ausgereizt. Diese erlaubt zwischen zwei Anschlussstellen das Aufstellen von bis zu vier der sogenannten touristischen Hinweistafeln. Das sind doppelt so viele, wie nach Bundesrecht vorgesehen sind. In der Gegenrichtung hat die Sächsische Dampfeisenbahn Gesellschaft (SDG) einen Antrag gestellt, vor Radeburg für die Lößnitzgrundbahn zu werben. Da auch dort durch Schilder von Proschwitz und Wackerbarth der Platz knapp wird, hatten die Radeburger Räte entschieden, der SDG den Standort für die ursprünglich geplante zweite Tafel der Zille-Stadt zu überlassen. Am Entwurf wird noch gearbeitet. Ein Hinweis auf Schloss Moritzburg steht dagegen vor der Abfahrt Marsdorf.