merken

Polizei beendet Schlägereien

Am Freitag mussten die Beamten wieder einmal in der Görlitzer Innenstadt eingreifen. Die Vorfälle ereigneten sich auf der Berliner Straße und auf dem Marienplatz.

© dpa

Görlitz. Am Freitagnachmittag und -abend war die Polizei dreimal in der Görlitzer Innenstadt im Einsatz, um Schlägereien zu beenden. Auf der Berliner Straße waren ein 32-jähriger Deutscher und seine ein Jahr ältere polnische Lebensgefährtin gegen 16:50 Uhr auf eine Gruppe junger Asylsuchender gestoßen. Offenbar kannte man sich, es entwickelte sich ein hitziges Wortgefecht. Als die Fäuste flogen, alarmierten Passanten die Polizei. Streifen des örtlichen Reviers und der Einsatzzüge der Polizeidirektion trennten die Personen, erhoben von allen Anwesenden die Personalien und erteilten ihnen einen Platzverweis. Die beteiligten syrischen Asylbewerber waren 15 und 16 Jahre alt. Das teilt die Polizeidirektion Görlitz mit.

Als sich am Abend mehrere angetrunkene Personen auf dem Marienplatz lautstarke Wortwechsel lieferten, griff die Polizei ein. Streifen des örtlichen Reviers, der Einsatzzüge der Polizeidirektion und der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf verhinderten ein weiteres Aufschaukeln der Situation. Die Beamten erteilten allen Anwesenden einen Platzverweis und ließen den Platz räumen. Auslöser der hitzigen Debatte waren zuvor offenbar wechselseitige Provokationen gewesen. Daraufhin hatte ein 19-jähriger Syrer einem volltrunkenen Görlitzer ins Gesicht geschlagen. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 34-Jährigen einen Wert von mehr als 3,4 Promille.

UnbezahlbarLand
Willkommen im UnbezahlbarLand
Willkommen im UnbezahlbarLand

Was ist eigentlich das Unbezahlbarland? Warum ist der Landkreis Görlitz Unbezahlbarland? Hier finden Sie alle Infos.

Wenig später gab es für die Beamten am Marienplatz den nächsten Einsatz. Diesmal waren zwei Asylsuchende in Streit geraten. Ein 38-jähriger Libyer hatte dabei mit einem Gürtel auf einen 32-jährigen Syrer eingeschlagen. In allen drei Fällen führt die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom Montag

Polizei beendet Schlägereien

Görlitz. Am Freitagnachmittag und -abend war die Polizei dreimal in der Görlitzer Innenstadt im Einsatz, um Schlägereien zu beenden. Auf der Berliner Straße waren ein 32-jähriger Deutscher und seine ein Jahr ältere polnische Lebensgefährtin gegen 16:50 Uhr auf eine Gruppe junger Asylsuchender gestoßen. Offenbar kannte man sich, es entwickelte sich ein hitziges Wortgefecht. Als die Fäuste flogen, alarmierten Passanten die Polizei. Streifen des örtlichen Reviers und der Einsatzzüge der Polizeidirektion trennten die Personen, erhoben von allen Anwesenden die Personalien und erteilten ihnen einen Platzverweis. Die beteiligten syrischen Asylbewerber waren 15 und 16 Jahre alt.

Als sich am Abend mehrere angetrunkene Personen auf dem Marienplatz lautstarke Wortwechsel lieferten, griff die Polizei ein. Streifen des örtlichen Reviers, der Einsatzzüge der Polizeidirektion und der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf verhinderten ein weiteres Aufschaukeln der Situation. Die Beamten erteilten allen Anwesenden einen Platzverweis und ließen den Platz räumen. Auslöser der hitzigen Debatte waren zuvor offenbar wechselseitige Provokationen gewesen. Daraufhin hatte ein 19-jähriger Syrer einem volltrunkenen Görlitzer ins Gesicht geschlagen. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 34-Jährigen einen Wert von mehr als 3,4 Promille.

Wenig später gab es für die Beamten am Marienplatz den nächsten Einsatz. Diesmal waren zwei Asylsuchende in Streit geraten. Ein 38-jähriger Libyer hatte dabei mit einem Gürtel auf einen 32-jährigen Syrer eingeschlagen. In allen drei Fällen führt die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen.

Rechte Musik zur Geburtstagsfeier gespielt?

Ostritz. Ein Anwohner der Bahnhofstraße hat am Sonnabenabend die Polizei informiert, weil er vom Areal des nahen Hotels Neißeblick übermäßig laute Musik wahrnahm. Seinen Angaben nach habe es sich um Lieder der rechten Szene gehandelt. Zudem seinen verfassungsfeindliche Parolen zu hören gewesen. Die gerufenenen Beamten stellten vor Ort keine übermäßig laute Musik fest. Auch verfassungsfeindliche Inhalte waren nicht zu vernehmen gewesen. Die Beamten befragten den Inhaber des Hotels. Er bestätigte, dass eine Geburtstagsfeier in seinen Räumen stattgefunden habe. Die meisten Gäste hatten das Areal an der Bahnhofstraße jedoch bereits verlassen.

Die Polizei hat zur Klärung des Bürgerhinweises von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren zum Verdacht des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole eingeleitet. Mit den weiteren Ermittlungen wird sich das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz befassen.

Festival-Besucher verüben Straftaten

Boxberg. Sechs Straftaten wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, einer Beleidigung, einer Körperverletzung und einer Sachbeschädigung sowie zwei Fälle von Hausfriedensbruch wurden laut Polizei während des zweitägigen Musikfestivals „Break the Rules“ am Sonnabend und in der Nacht zum Sonntag am Bärwalder See bei Boxberg verübt. Mit den weiteren Ermittlungen hierzu wird sich die Kriminalpolizei befassen. Festivalgäste, die vielleicht die Geldbörse, den Haustürschlüssel oder das Mobiltelefon vermissen, können sich ab sofort bei der Gemeinde Boxberg melden. Die Polizei hat die sichergestellten Fundstücke dem Fundbüro übergeben. Insgesamt verlief das Festival großteils friedlich. Die Beamten des Reviers Weißwasser brauchten kaum einzugreifen. Nach Angaben des Veranstalters nahmen rund 4500 Personen teil.

Drogenfahrer ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Görlitz. Die Polizei hat am Sonntagnachmittag auf der A4 einen 22-jährigen polnischen Polo-Fahrer gestoppt, der die Straßenverkehrsregeln gleich in vielerlei Hinsicht missachtete. Zeugen informierten per Notruf, weil der Wagen ohne Kennzeichen unterwegs war, rechts überholte und bei Weißenberg in den abgesperrten Baustellenbereich gefahren war. Polizisten machten den VW kurz vor der Grenze zu Polen ausfindig und stoppten den Wagen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug nicht zugelassen und nur mit einem Pappnummernschild versehen war. Außerdem konnte der Mann keinen Führerschein vorzeigen, denn diesen hatte die polnische Polizei bereits sichergestellt, da ein Fahrverbot bis November 2018 vorliegt. Darüber hinaus war der Beschuldigte offenbar unter Drogen gefahren. Ein Test zeigte die Einnahme von Amphetaminen an. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und untersagten die Weiterfahrt. Gegenüber der Staatsanwaltschaft wird sich der 22-Jährige nun wegen seiner Taten verantworten.

Zwei Fahrräder gestohlen

Weißwasser. In der Nacht zum Sonntag haben Diebe im Keller zweier Wohnblöcke je ein Fahrrad gestohlen. Sie waren am Prof.-Wagenfeld-Ring und an der Glückaufstraße gewaltsam in je eine Kellerbox eingedrungen und hatten sich der Damenräder bedient. Die Taten fielen am Sonntagmorgen auf. Der Zeitwert des grauen Prophete und des ebenfalls grauen Kalkhoff betrug in Summe mehrere hundert Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt. Nach den Zweirädern wird gefahndet.

Verbotenes Feuer führte zu Waldbrand

Oybin. Am Sonntagmittag hat die Entdeckung einer Wanderin im Zittauer Gebirge zu einem Feuerwehreinsatz bei Lückendorf geführt. Die brennenden circa 1200 Quadratmeter Wald löschten 41 Kameraden der Freiwilligen Wehren von Olbersdorf und Jonsdorf. Auslöser war augenscheinlich ein Lagerfeuer, welches Unbekannte trotz der hohen Waldbrandstufe entzündet und nicht ausreichend abgelöscht hatten. Das Brennmaterial fing erneut an zu lodern. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Einbrecher durchsuchen Gartenlaube

Görlitz. In Hagenwerder sind Unbekannte an der Friedensstraße in eine Gartenlaube eingebrochen. Die Täter knackten das Vorhängeschloss zwischen Donnerstagnachmittag und Sonntagabend. Als Beute dienten Elektrowerkzeuge im Wert von etwa 700 Euro. Der Sachschaden an der Laubentür fiel kaum ins Gewicht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Diebstahl aufgenommen.

1 / 7

Diese und weitere Meldungen lesen Sie im aktuellen Polizeibericht.