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Polizei testet E-Smarts

Sachsens Polizei ist künftig umweltschonender unterwegs. Bürgerpolizisten in Dresden, Leipzig und Chemnitz testen zehn neue E-Smarts auf ihre Einsatztauglichkeit.

© dpa

Dresden. Als erste in Deutschland hat die sächsische Polizei zehn Elektroautos vom Typ Smart erhalten. In einem einjährigen Pilotprojekt sollen zunächst die Bürgerpolizisten in Dresden, Leipzig und Chemnitz sowie das Polizeiverwaltungsamt den umweltfreundlichen Zweisitzer auf seine Einsatztauglichkeit testen. „Mit den neuen E-Smarts sind unsere Bürgerpolizisten nah und schnell am Bürger dran“, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU) bei der Übergabe der blau-weißen E-Mobile am Montag in Dresden.

Die Erprobung der Wagen bei der Polizei ist das erste große Behördenprojekt zur E-Mobilität in Sachsen und ein Beitrag zum „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität“ der Bundesregierung.

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Die kleinen Flitzer sind vom Freistaat für die Pilotphase geleast. Sie beschleunigen in 11,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. In der Spitze fahren sie 125 Stundenkilometer. Doch die Reichweite ist begrenzt: Nach spätestens 145 Kilometern müssen die Wagen an die Steckdose. Außerdem haben sie kein Blaulicht. „In erster Linie kommen sie bei den Bürgerpolizisten zum Einsatz, und die sind meistens nicht mit Blaulicht unterwegs“, sagte Sachsens Landespolizeipräsident Rainer Kann. Außerdem verbrauchten Blaulicht und Martinshorn zusätzlich Energie.

Gewöhnungsbedürftig ist nach Angaben Ulbigs, der vor dem Ministerium eine Proberunde im Polizei-Smart drehte, auch der fast geräuschlose Antrieb - nicht nur für den Fahrer, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger. „Wir kommen auf leisen Sohlen“, sagte auch Kann. Der ermittlungstechnische Nutzen der Schleichfahrt müsse sich aber erst noch erweisen. (dpa)