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Mann stört Rettungseinsatz in Heidenau

Der 22-Jährige wollte die Beamten schlagen und wurde in Gewahrsam genommen. Dies und mehr aus dem aktuellen Polizeibericht für SOE.

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Symbolbild © SZ/Eric Weser (Symbolfoto)

In der Nacht zu Freitag hat ein 22-jähriger Mann am Platz der Freiheit Rettungskräfte sowie Polizisten bei der Arbeit gestört und wollte die Beamten schlagen.
Die Polizisten kamen während der Streifenfahrt an einer Gruppe Menschen vorbei. Dabei nahmen sie wahr, dass eine Frau offensichtlich medizinische Probleme hatte und riefen einen Rettungswagen. Während die Sanitäter sich um die Frau kümmerten, kam ein Unbeteiligter und störte die Maßnahmen. Nachdem er mehrfach aufgefordert worden war den Ort zu verlassen, stieß er einen Beamten und wollte mit einer Flasche nach einem weiteren Beamten schlagen. Die Polizisten konnten das verhindern und den 22-Jährigen in Gewahrsam nehmen. Gegen den Deutschen wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Unter Drogeneinfluss mit gefälschten Kennzeichen erwischt in Bannewitz

Polizisten des Reviers Freital-Dippoldiswalde ermitteln seit Donnerstagmittag gegen einen 46-jährigen Mann unter anderem wegen Urkundenfälschung und Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel. Einsatzkräfte des Zolls kontrollierten einen Audi, der von der A17 nach Bannewitz gefahren war. Dabei stellten sie fest, dass die Kennzeichen nicht zum Auto passten. Eine Kontrolle der hinzugerufenen Beamten der Landespolizei ergab, dass die Kennzeichen gefälscht waren. Zudem stand der 46-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Opiaten. Im Wagen fanden die Beamten unter anderem die Originalkennzeichen, ein Einhandmesser, Reizgas und mehrere Smartphones. Außerdem stellten sie Blaulichter sowie zwei Armbinden und zwei Klettverschluss-Aufnäher mit dem Aufdruck Polizei fest. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Wozu der polnische Fahrer diese dabei hatte, ist Bestandteil der weiteren Ermittlungen.

Dippoldiswalde: Autofahrer zweimal unter Alkoholeinfluss gestoppt

Am Donnerstagabend haben Polizisten einen 71-jährigen Autofahrer gestoppt, der in Dippoldiswalde unter dem Einfluss von Alkohol gefahren war. Die Beamten kontrollierten auf der Talstraße zwischen Dippoldiswalde und Karsdorf einen Renault und stellten fest, dass der Fahrer mit etwa 1,4 Promille unter Alkoholeinfluss stand. Sie veranlassten eine Blutentnahme und stellten den Führerschein des Mannes sicher.
Kurz nachdem die Maßnahmen abgeschlossen waren, bemerkte eine Streife den Renault wieder auf der gleichen Straße. Sie stoppten diesen, der wiederum vom 71-Jährigen gefahren wurde. Der Fahrer stand immer noch mit rund 1,1 Promille unter Alkoholeinfluss. Eine erneute Blutentnahme sowie die Sicherstellung des Autoschlüssels waren die Folge. Der Deutsche muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr in zwei Fällen sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Garagen aufgebrochen in Stolpen

Unbekannte sind in der Nacht zu Freitag in mehrere Garagen am Badweg in Stolpen eingebrochen. Die Täter öffneten gewaltsam die Türen von 13 Garagen. Bisherigen Erkenntnissen zufolge entwendeten sie drei Fahrräder sowie einen Motorradhelm. Abschließende Angaben liegen noch nicht vor. Auch der Sachschaden ist noch nicht beziffert.

10.000 Euro Sachschaden bei Unfall in Wilsdruff

Bei einem Unfall ist am Donnerstagmittag ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Der 45-jährige Fahrer eines Volvo-Sattelzuges war auf der A4 in Richtung Dresden unterwegs. Zwischen dem Dreieck Nossen und Wilsdruff fuhr er auf einen MAN-Sattelzug (Fahrer 48) auf, der wegen eines Staus hielt.

Laster rollte gegen Geländer in Dippoldiswalde

Donnerstagmittag ist ein Laster auf der Straße Bauverein in Schmiedeberg (Dippoldiswalde) auf winterglatter Fahrbahn gegen ein Geländer gerutscht.

Der 49-jährige Fahrer hatte den Scania auf der Straße abgestellt, wobei er auch die Feststellbremse gezogen hatte. Als er Haltekeile unter die Räder legen wollte, kam der Lkw auf der vereisten Fahrbahn ins Rutschen und stieß gegen das Geländer. Es entstand Sachschaden von rund 1.500 Euro.

Fahrer ohne Fahrerlaubnis in Wilsdruff

In der Nacht zu Freitag haben Polizisten einem 21-jährigen Autofahrer auf der Sachsenallee in Kesselsdorf (Wilsdruff) die Weiterfahrt untersagt.

Der 21-Jährige war mit einem BMW unterwegs und wurde kontrolliert. Er konnte keinen Führerschein vorweisen. Eine Überprüfung ergab, dass er keine Fahrerlaubnis besaß. Gegen den polnischen Fahrer wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.