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Prozess wegen Brandstiftung beginnt

Die Brandserie vom Oktober 2013 in Bischofswerda hat Folgen. Zwei von drei Angeklagten stehen am Donnerstag vor Gericht.

© Uwe Soeder

Vor dem Jugendschöffengericht des Amtsgerichtes Bautzen müssen sich am Donnerstag zwei Bischofswerdaer verantworten: ein Jugendlicher und ein junger Erwachsener. Sie sind angeklagt wegen versuchter Brandstiftung und Sachbeschädigung in fünf Fällen. Das Urteil wird am Donnerstag erwartet, sagte der Vorsitzende Richter Manfred Weisel auf Anfrage der SZ.

Im Oktober 2013 sind in Bischofswerda innerhalb von nur neun Tagen zehn Brände gelegt worden. Unter anderem mehrere Altpapiercontainer, eine Gartenlaube an der Bautzener Straße, die Weickersdorfer Hentschelmühle und eine Schutzhütte unterhalb des Butterberges standen in Flammen Ob alle zehn Brände von den Angeklagten gelegt worden sind, ist nicht erweisen. Die Staatsanwaltschaft Görlitz klagt fünf Fälle an – offenbar jene, die sie meint, den mutmaßlichen Tätern nachweisen zu können. Bei einer Verurteilung droht dem Jugendlichen eine Strafe nach dem Jugendgerichtsgesetz. Das können zum Beispiel Jugendarrest, aber auch Arbeitsauflagen sein. Der inzwischen 21-Jährige kann laut Staatsanwaltschaft zu einer Freiheitsstrafe oder Rechtsfolgen nach dem Jugendgerichtsgesetz verurteilt werden.

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Ein dritter Beschuldigter wurde bereits zu einer Jugendstrafe verurteilt, sagte Richter Manfred Weisel. Der junge Mann hatte sich auch wegen anderer Straftaten vor Gericht zu verantworten. (SZ/ir)