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Wohnheim mit 40 Appartements eingeweiht

In dem Haus auf dem Gelände des Epilepsiezentrums sind Menschen mit Behinderung untergebracht. Der Umzug war eine Herausforderung.

Geschäftsführerin Sandra Stöhr, Bereichsleiter Wohnen, Rudolf Nöller, sowie weitere Mitarbeiter und Bewohner des Epilepsiezentrums haben das Tannenhaus eingeweiht.
Geschäftsführerin Sandra Stöhr, Bereichsleiter Wohnen, Rudolf Nöller, sowie weitere Mitarbeiter und Bewohner des Epilepsiezentrums haben das Tannenhaus eingeweiht. © René Meinig

Radeberg. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, eine hohe Auslastung bei den Baufirmen: Am Ende hat es doch etwas länger gedauert, als geplant. Nach dreijähriger Bauzeit wurde am Freitag im Epilepsiezentrum Kleinwachau das „Tannenhaus“ offiziell eingeweiht. In dem Wohn- und Pflegeheim sind Menschen mit Behinderungen untergebracht, die besondere Pflege brauchen. „Das sind beispielsweise ältere Menschen, die einen Großteil ihres Lebens in Kleinwachau verbracht haben. Für sie wurden jetzt moderne Wohnräume geschaffen“, sagt Alexander Nuck, Leiter Unternehmenskommunikation des Epilepsiezentrums.

Geschäftsführerin Sandra Stöhr freute sich ganz besonders, das Haus einweihen zu können. „Ich bin jetzt ein Jahr im Amt, das ist das erste große Projekt, das ich übergeben darf.“ Das Vorhaben war noch vom langjährigen Geschäftsführer Martin Wallmann angeschoben worden. Er war bei der Einweihung am Freitag ebenfalls dabei. Rund sechs Millionen Euro hat das Wohnheim gekostet. Drei Millionen Euro gab der Freistaat Sachsen dazu. „Die Inbetriebnahme war etwas kompliziert. Insgesamt hatten wir Umzüge von 70 Bewohnern zu organisieren. Sie kamen in ein neues Umfeld mit anderen Nachbarn. Keine leichte Sache. Außerdem musste ein neues Team zusammengestellt werden, anfangs fehlten einige Mitarbeiter. Für die anderen bedeutete das eine enorme Mehrarbeit. Ein großes Dankeschön dafür.“

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Die Bewohner sollen in dem Haus ein möglichst selbstständiges Leben führen können. Durch die unmittelbare Nähe des Krankenhauses ist aber auch eine sehr gute medizinische Betreuung gewährleistet. Außerdem können sie die Freizeit- oder Therapieangebote des Zentrums nutzen.

Insgesamt sind 40 Appartements entstanden. Die Wohnungen sind für die Betreuung von mehrfach schwerstbehinderten Menschen ausgelegt. Entworfen hat den Bau die Firma PlanKonzept GmbH. Das Planungsbüro ist auf solche Gebäude spezialisiert. Die Appartements und die Räume für die Betreuung sind auf drei Stockwerke verteilt. Das Haus ist komplett barrierefrei. (SZ/td)

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