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Röder-Brücke in schlechtem Zustand

Auf dem Bauwerk in Radeberg musste ein Gehweg gesperrt werden. Das Landesstraßenamt plant einen Neubau.

Die Brücke Dresdener Straße in Radeberg ist seit langem marode. Jetzt musste ein Fußweg gesperrt und der andere eingeengt werden.
Die Brücke Dresdener Straße in Radeberg ist seit langem marode. Jetzt musste ein Fußweg gesperrt und der andere eingeengt werden. © Archivfoto: Thorsten Eckert

Radeberg. Die Fußwege der Brücke Dresdener Straße in Radeberg mussten gesperrt beziehungsweise eingeengt werden. Das teilt Jürgen Wähnert von der Radeberger Stadtverwaltung mit. Grund seien gravierende Mängel an dem Bauwerk.

Sie wurden bei einer Überprüfung festgestellt. So ist ab sofort der Fußweg auf der Seite der Brauerei komplett gesperrt, auf der Seite des Gelbke-Hains wurde eine Einengung auf 1,50 Meter erforderlich. Die Stadtverwaltung bittet Fußgänger, die Ampelanlagen an der AOK und an der Brauerei zum Überqueren der viel befahrenen Straße zu nutzen.

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Neubau soll 1,5 Millionen Euro kosten

Der schlechte Zustand der Brücke ist seit langem bekannt. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) plant einen Neubau. Die Kosten belaufen sich nach derzeitigem Stand auf etwa 1,5 Millionen Euro.

Wann die Arbeiten beginnen, ist noch unklar. Ende des vergangenen Jahres hatte sich der Stadtrat dafür entschieden, im Zuge des Neubaus eine Fußgängerunterführung anlegen zu lassen. Sie soll die beiden Parks links und rechts der Straße miteinander verbinden. Die Kosten in Höhe von rund 760.000 Euro muss die Stadt beisteuern. Ob das Projekt insgesamt auch wirklich so umgesetzt wird, hängt von einer Machbarkeitsprüfung ab. (SZ/td)

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