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Radebeul gründet Radverein mit

16 sächsische Städte wollen mehr für den Radverkehr und Fußgänger tun. Radebeul gehört dazu.

© Britta Pedersen / dpa

Von Jonathan Hülsmann

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Radebeul. Die Stadt Radebeul hat die Mitgründung des Vereins „RAD.SN“ (Arbeitsgemeinschaft sächsischer Städte, Gemeinden und Landkreise zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs e.V.) beschlossen. Bisher gehören 16 sächsische Städte zum Verein, der Interessen seiner Mitglieder zum Rad- und Fußverkehr gegenüber dem Freistaat und dem Bund vertreten will. Außerdem soll ein fachlicher Austausch zwischen den Planern der Mitgliedskommunen erfolgen und es werden Fachexkursionen und Fortbildungen für die Planer, Bürgermeister und Kommunalpolitiker in den Mitgliedsstädten entwickelt und durchgeführt. Der Verein möchte auch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit führen und zum Beispiel Kampagnen wie „Mit dem Rad zur Schule“ oder „Schulterblick beim Rechtsabbiegen“ organisieren.

So soll die Arbeitsgemeinschaft nicht nur zu einem Instrument für Fuß- und Radverkehr werden, sondern auch die interkommunale Zusammenarbeit verbessern. Der Verein hofft, dass dadurch Fördergelder des Freistaates effizienter genutzt werden und effektiver abfließen können. Außerdem sollen so Planungsfehler vermieden werden.

Da andere Bundesländer auch schon gute Erfahrungen mit solchen Vereinen gemacht haben, unterschrieben schon viele andere Städte, wie zum Beispiel Coswig, Meißen und Riesa die Mitgründung. Bisher sind 16 Gemeinden mit insgesamt 1,7 Millionen Einwohnern Gründungsmitglied des Vereins geworden. Die Stadt Radebeul verpflichtet sich nun, einen jährlichen Vereinsbeitrag von 1 750 Euro zu bezahlen. Ende April 2018 soll dann der Vorstand des Vereins gewählt werden.