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Baumfällungen an der Großen Röder

Die Landestalsperrenverwaltung lässt dabei Hochstubben entfernen.

Symbolfoto.
Symbolfoto. © Pixabay

Radeburg. An der Großen Röder in Radeburg werden in dieser Woche zehn sogenannte Hochstubben beseitigt. Wie die Landestalsperrenverwaltung Sachsen am Montag weiter informierte, dienen die Arbeiten der Verkehrssicherung. Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich auf rund 6.000 Euro, finanziert aus Mitteln des Freistaates Sachsen.

Die Baumstubben sind das Ergebnis von Sicherungsarbeiten im Jahr 2017. Bei einer Baumkontrolle war damals festgestellt worden, dass zehn Pappeln einem starken Wind oder Sturm möglicherweise nicht mehr standhalten würden. Dadurch bestand eine große Gefahr für angrenzende Grundstücke und Verkehrswege. Damals, so die Landestalsperrenverwaltung, konnte nur das Astwerk entfernt werden, da die Arbeiten wegen des hohen Gefahrenpotenzials außerhalb der gesetzlichen Fällperiode durchgeführt werden mussten.

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Inzwischen sind die zehn bis 15 Meter hohen Baumstümpfe abgestorben. Daher müssen sie nun endgültig gefällt werden, bevor sie unkontrolliert umbrechen. Die Hochstubben werden durch ein Unternehmen fachgerecht abgetragen. Eine Genehmigung für die Holzungen sei durch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Meißen erteilt worden.

Fällarbeiten sind nur in der vegetationsarmen Zeit von Anfang Oktober bis Ende Februar möglich, um Vögel während der Brutzeit nicht zu stören. (SZ/gör)

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