Radebeul
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Das Friedenslicht ist in Coswig angekommen

Die Kameraden der Jugendfeuerwehr haben es Dresden abgeholt. Die Dresdner waren noch weiter unterwegs.

Von Peter Redlich
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Andreas Hempel von der Kirchgemeinde Brockwitz steht mit dem Licht von Bethlehem vor dem Pfarramt in Brockwitz. Die Feuerwehr Coswig hatte das heilige Licht gebracht. Es wird bis zum 24. Dezember bei Familie Hempel in Brockwitz brennen.
Andreas Hempel von der Kirchgemeinde Brockwitz steht mit dem Licht von Bethlehem vor dem Pfarramt in Brockwitz. Die Feuerwehr Coswig hatte das heilige Licht gebracht. Es wird bis zum 24. Dezember bei Familie Hempel in Brockwitz brennen. © Norbert Millauer

Coswig. An den Pfarrhäusern in Coswig ist am Freitagabend ein besonderes Licht angekommen. Das Friedenslicht aus Bethlehem in einer Laterne. Ordnungsamtsleiter Olaf Lier: „Auch in diesem Jahr bringt unsere Jugendfeuerwehr das Friedenslicht nach Coswig. Unsere jungen Kameraden holen das Licht bei ihren Kollegen, der Jugendfeuerwehr in Dresden, die es wiederum in Österreich in Empfang genommen haben.“

In diesem Jahr ist jedoch keine zentrale Verteilung, wie sie in den vergangenen Jahren üblich war, möglich. Die jungen Kameraden brachten das Licht am Freitagabend - zuerst in Pfarreien in Coswig (17.30 Uhr), dann an die Brockwitzer Kirche (17.45 Uhr) und schließlich 18 Uhr zur Katholischen Kirche Coswig. „Hier kann es von jedem über die ganze Weihnachtszeit hinweg empfangen werden“, so Olaf Lier.

Heißt: Hier kann sich jeder, der es möchte, in seiner Laterne anzünden. Die Adressen: Katholische Kirche Heilig Kreuz, Coswig, Jaspisstraße 44, in der Kirche; Evangelische Peter-Pauls-Kirchgemeinde, Coswig, Ravensburger Platz 6, vor dem Pfarrhaus (in der Kirche zu Gottesdiensten), und die Evangelische Kirchgemeinde Brockwitz-Sörnewitz, Niederseite 2, vor dem Pfarrhaus (in der Kirche zu Gottesdiensten).

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist eine ökumenische, gemeinsam von den Pfadfinderverbänden getragene Aktion zur Advents- und Weihnachtszeit. Das Licht aus Bethlehem ist ein Symbol der Sehnsucht nach Frieden. Das in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündete Licht wird als Zeichen der Versöhnung, des Friedens und der Völkerverständigung alljährlich in nahezu der ganzen Welt verteilt.

Mit Teilnehmern in vielen Städten und Regionen Deutschlands brennt das Licht aus Bethlehem jedes Jahr in vielen Haushalten, Kirchen, Institutionen und Unternehmen. Die Pfadfinder Europas nehmen das Friedenslicht aus Bethlehem jedes Jahr in der österreichischen Hauptstadt Wien entgegen und verteilen es in ihren Ländern, Regionen und Gemeinden.