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Radeburg will Brunnen wieder sprudeln lassen

Preiswert ist das nicht zu haben. Denn nicht nur das Bauwerk, sondern auch die Anlage darum soll wiederhergestellt werden. Und das ist nur der Anfang.

Von Sven Görner
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Derzeit bietet der Brunnen im Radeburger Zille-Hain einen trostlosen Anblick. Der Beton bröckelt an vielen Stellen. Wasser sprudelt schon lange nicht mehr. Das soll sich im nächsten Jahr ändern.
Derzeit bietet der Brunnen im Radeburger Zille-Hain einen trostlosen Anblick. Der Beton bröckelt an vielen Stellen. Wasser sprudelt schon lange nicht mehr. Das soll sich im nächsten Jahr ändern. © Norbert Millauer

Radeburg. Grüne Oasen in Städten gewinnen angesichts des Klimawandels immer mehr an Bedeutung. Was anderenorts neu geschaffen werden muss, gibt es in Radeburg seit über 100 Jahren. Den Grünzug entlang der Promnitz, bestehend aus dem Carola- und dem Zille-Hain. Für alteingesessene Zille-Städter sind das meist die Anlagen. Dass diese in der langen Zeit aus verschiedenen Gründen zahlreiche Veränderungen erlebten, kann man an alten Ansichten sehen, die es auch im städtischen Archiv gibt. Den letzten deutlichen Einschnitt am Gehölzbestand gab es beispielsweise 2010. Dem Tornado, der am 24. Mai auch über Radeburg hinwegzog, fielen rund 50 Bäume zum Opfer, vor allem solche mit mächtigen Kronen.

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