Radebeul
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Stadtgalerie Radebeul zeigt Arbeiten von Peter Graf

Der bekannte Maler feierte in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag. Dass er noch lange nicht müde ist zu malen, ist in der Ausstellung zu sehen.

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Peter Graf erzählt im Hof der Stadtgalerie während einer Pause beim Aufbau seiner Ausstellung aus seinem bewegten langen Künstlerleben.
Peter Graf erzählt im Hof der Stadtgalerie während einer Pause beim Aufbau seiner Ausstellung aus seinem bewegten langen Künstlerleben. © Norbert Millauer

Radebeul. Mit seinem Freund und Künstlerkollegen Georg Baselitz ist er 1957 von der Kunsthochschule Berlin-Weißensee geflogen, weil sie zu aufmüpfig waren. Nach seiner Rückkehr nach Dresden zählte zu seinem Freundeskreis A.R. Penck, mit dem er im Puschkinhaus gemeinsam ausstellte. Die Rede ist vom Maler Peter Graf.

In diesem Jahr feierte der Künstler seinen 85. Geburtstag. Seit 1996 hat er sein Atelier in Radebeul-Ost. Im Jahr 2002 zog er mit seiner Frau, der Malerin Karen Graf, und den beiden Söhnen in die Lößnitzstadt. Dies sind Anlässe, dass die Radebeuler Stadtgalerie, Altkötzschenbroda 21, dem Maler Peter Graf ihre aktuelle Ausstellung widmet. Unter dem Titel "Stillos" feiert sie an diesem Freitag um 19.30 Uhr Eröffnung. Zur Vernissage hält der ehemalige Direktor der Galerie Alte Meister, Harald Marx, eine Laudatio. Die Musikerin Sabine Grüner spielt Cello. Ab kommenden Sonntag, 31. Juli, bis 4. September dieses Jahres ist die Schau mit Ölbildern auf Leinwand und Sperrholz sowie Plakaten zu den Öffnungszeiten der Stadtgalerie – Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 14-18 Uhr, Sonntag 13-17 Uhr – zu sehen.

"Immer wenn ich ein Bild anfange, ist es so, als hätte ich noch nie ein Bild gemalt", sagt Peter Graf über sich. Genialische Schnelligkeit sei auch nicht sein Ding. "Gelernt habe ich in meinem langen Leben wenig, am ehesten aus meinen eigenen Fehlern, was mich aber nicht davon abgehalten hat, sie erneut zu machen", so Graf weiter. Seine treuen Helfer bei der Arbeit heißen Zigarillo und Espresso.

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Sein Radebeuler Atelier hat Peter Graf in der Alten Schuhfabrik an der Gartenstraße. Von dort aus kann er auf die Lößnitzstadt blicken. Was er dabei gesehen hat, lässt sich in einigen der gezeigten Werke entdecken. (SZ/sku)