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Wie viel Immobilien in Radebeul kosten

Die Landesbausparkasse ließ Preise für Eigentumswohnungen und Eigenheime untersuchen. Das Ergebnis liegt nun vor.

Radebeul ist eine beliebte Wohngegend, was sich in den Immobilienpreises widerspiegelt.
Radebeul ist eine beliebte Wohngegend, was sich in den Immobilienpreises widerspiegelt. © Daniel Schäfer

Radebeul. Auf dem Immobilienmarkt in Radebeul ist kein spezieller Corona-Effekt spürbar. Das zeigt die jährliche Studie „LBS Markt für Wohnimmobilien“, an der sich auch Götz Richter, Gebietsleiter der Landesbausparkasse (LBS), beteiligt hat. „Immer mehr Immobilieninteressenten weichen derzeit von den Großstädten auf das Umland aus. Denn hier lässt sich der Wunsch nach Wohneigentum meist günstiger verwirklichen“, so Richter. Insgesamt wurden bundesweit 600 Immobilienexperten der LBS und Sparkassen vom Marktforschungsinstitut empirica zu den aktuellen Angebotspreisen befragt.

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Oft sind Eigentumswohnungen der Einstieg in die eigenen vier Wände. In Radebeul müssen Käufer mit einem Preis von 356.000 Euro rechnen, wenn sie einen Neubau mit 80 Quadratmetern erwerben möchten. Das entspricht 4.450 Euro pro Quadratmeter. Bei gebrauchten Wohnungen liegen die Quadratmeterpreise bei 2.000 Euro.

Erschlossene Baugrundstücke kosten in Radebeul durchschnittlich 290 Euro je Quadratmeter, die Einstiegspreise liegen bei 120 Euro. Für ein neues Reihenhaus werden im Schnitt 450.000 Euro aufgerufen, gebraucht liegen die Preise zwischen 200.000 und 380.000 Euro.

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Wer mehr Platz haben und ein gebrauchtes, frei stehendes Einfamilienhaus kaufen möchte, muss dafür durchschnittlich 370.000 Euro einplanen. Zum Vergleich: Ein solches Eigenheim kostet in Dresden 390.000 Euro. In der teuersten Kategorie der Landeshauptstadt werden bis zu 550.000 Euro verlangt. (SZ/sku)

Alle aktuellen Immobilienpreise und Veränderungen in über 1.000 Orten in Deutschland sind unter lbs-mfw.de abrufbar.

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