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Radebeul

Warum braucht der neue Markt so lange?

Der Netto von der Moritzburger Straße in Weinböhla soll an die Forststraße umziehen. Fragen an Bürgermeister Siegfried Zenker.

Siegfried Zenker, Bürgermeister von Weinböhla.
Siegfried Zenker, Bürgermeister von Weinböhla. © Arvid Müller

Herr Zenker, in der SZ beklagte sich eine Leserin, dass der Umzug des Nettos nicht vorankommt. Was sagen Sie dazu?

Das für die Errichtung des Ersatzstandortes für den einzigen und nun leider wegfallenden Lebensmittelmarkt im Oberdorf notwendige Bebauungsplanverfahren erweist sich als äußerst komplex und diffizil. Probleme des Arten- und Biotopschutzes, der Raumordnung sowie des Wasserrechtes müssen gelöst werden. Dabei mussten die zuständigen Behörden mehrfach gehört werden, was ein längeres Verfahren vorherbestimmte. Hier schwingt die Frage mit, ob die derzeitigen Planungsabläufe in unserem Land noch vertretbar sind.

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Zwischen Gaststätte Laubenschlösschen und Moritzburger Straße fehlt ein Fußweg. Was soll damit werden?

Es wird sehr wohl der noch fehlende Abschnitt beim Fußweg hergestellt. Bei einem Nahversorger sollte eine fußläufige Anbindung auf jeden Fall sichergestellt werden. Dies werden wir übrigens auch für die Bewohner des ehemaligen Waldhotels gewährleisten. Hier ist es uns gelungen, von allen Anliegern in diesem Bereich der Forststraße eine Bauerlaubnis für einen Fußweg einzuwerben.

Wann soll mit dem Bau des Marktes an der Forststraße begonnen werden?

Der derzeitige Lebensmittelmarkt an der Moritzburger Straße wird im nächsten Jahr schließen. Da wir eine nahtlose Versorgung unserer Bürger sicherstellen wollen, ist dies unsere klare Zielmarke.

Die Fragen stellte Udo Lemke.

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