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Ex-Walze-Chef widerspricht Gewerkschaftern

Wilfried Pfaffe erklärt, dass 2002 ein Haustarifvertrag geschlossen worden sei, den die IG-Metall nicht genehmigte.

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Wilfried Pfaffe ist bis Ende 2017 Geschäftsführer der Walzengiesserei Coswig gewesen.
Wilfried Pfaffe ist bis Ende 2017 Geschäftsführer der Walzengiesserei Coswig gewesen. © Foto: ronaldbonss.com

Coswig. Zum SZ-Interview mit Andreas Fuhrmann, Betriebsratsvorsitzender der Walzengießerei Coswig und Willi Eisele, Verhandlungsführer der IG-Metall, am 13. Januar meldete sich der frühere Geschäftsführer des Werkes, Wilfried Pfaffe, zu Wort. Er erklärte, dass nicht, wie im Interview angegeben, den Arbeitern der Urlaub von 30 Tage auf 20 Tage gekürzt worden sei. „Keinem Mitarbeiter der Walze wurde der Urlaub gekürzt.“ Auch dass das Weihnachtsgeld wegfiel und das Urlaubsgeld nur manchmal ausgezahlt worden sei, sei nicht richtig: „2003 wurde eine einheitliche Sonderzahlung vereinbart, die nur zu einem Teil ergebnisabhängig gezahlt wurde. 65 Prozent eines monatlichen Bruttolohnes wurden immer und ergebnisunabhängig gezahlt, mehrere Jahre konnten 150 Prozent gezahlt werden und in weiteren Jahren bis zu meinem Ausscheiden Ende 2017 zwischen 65 und 150 Prozent, so dass die Belegschaft an guten Ergebnissen erheblich partizipiert hat.“

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