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Wo noch Sturmbäume weggeräumt werden müssen

Dutzende Schadensmeldungen gingen auch am Freitag bei der Stadt ein. Bis mindestens nächste Woche gibt es noch reichlich Arbeit, heißt es.

Von Peter Redlich
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Diese Weide lehnt gebrochen vom Sturm am Gebäude des ehemaligen E-Werkes im Radebeuler Lößnitzgrund.
Diese Weide lehnt gebrochen vom Sturm am Gebäude des ehemaligen E-Werkes im Radebeuler Lößnitzgrund. © Dieter Krebs

Radebeul. Eine dicke Linde mitten auf dem Wanderweg am Lößnitzgrund. Eine Weide, die am ehemaligen E-Werk im Lößnitzgrund geborsten lehnt. Ein schwerer Ast, der auf die Meißner Straße nahe der Stadtgrenze zu Dresden zu fallen droht. Dutzende Anrufe gingen auch am Freitag bei der Feuerwehr und den für das Stadtgrün in Radebeul zuständigen Stellen, nach dem Sturm mit fast 100 km/h Windgeschwindigkeit in den Spitzen im Elbland, ein.

Stadtsprecherin Ute Leder sagte auf Nachfrage, dass die dringendsten Notfälle von den Kameraden der Feuerwehr behoben worden sind und werden. Die Stadt habe drei Firmen beauftragt, im öffentlichen Raum und auf städtischen Grundstücken zu beräumen. Leder: "Dort, wo Bäume und Äste in Privatgrundstücken gebrochen sind, müssen sich die Besitzer kümmern." Sie weist zusammen mit den Fachleuten vom Stadtgrün dringend darauf hin, dafür eine Fachfirma zu bestellen, weil es bei Holz unter Spannung sehr gefährlich sei, selbst Hand anzulegen.

Seit Freitag sind die beauftragten Firmen dabei, nach den Straßen auch Gehwege und danach Wanderwege von umgestürzten Bäumen zu befreien. Die Stadtsprecherin sagt, dass damit gerechnet werde, dass das bis mindestens Mitte nächster Woche dauert.

Ein mächtiger Baum ist im Lößnitzgrund - zwischen Zillerdenkmal und Grundmühle - auf den Wanderweg gestürzt.
Ein mächtiger Baum ist im Lößnitzgrund - zwischen Zillerdenkmal und Grundmühle - auf den Wanderweg gestürzt. © Dieter Krebs