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Gröditzer Ninja-Ladys kommen mit blauem Auge davon

Drei junge Frauen geraten mit einem 56-Jährigen in Streit – ihre geharnischte Reaktion bringt das Trio auf die Anklagebank.

Von Manfred Müller
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Weil sie einen 56-Jährigen tätlich angegriffen haben sollen, fanden sich drei junge Frauen vor Gericht wieder. War es Notwehr?
Weil sie einen 56-Jährigen tätlich angegriffen haben sollen, fanden sich drei junge Frauen vor Gericht wieder. War es Notwehr? © Lutz Weidler

Riesa/Gröditz. Was macht man, wenn nach einer Schlägerei die Schilderungen beider Parteien nicht besonders glaubwürdig klingen? Das Gericht muss dann versuchen, unabhängige Zeugen des Geschehens zu finden. Was aber, wenn sich die Aussagen der Zeugen widersprechen? Dann ist guter Rat teuer. Im Falle von drei jungen Frauen aus Gröditz musste Jugendrichter Mirko Oertel gleich drei Verhandlungstermine anberaumen, um Licht ins Dunkel zu bringen. Es ging immerhin um den Tatvorwurf der gefährlichen Körperverletzung. Die wehrhaften Damen, alle um die 20 Jahre alt, sollen einen 56-jährigen Arbeitslosen angepöbelt, geschlagen und schließlich sogar getreten haben. So schildert es zumindest der Geschädigte, der hier Marko F. heißen soll.

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