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Nauwalder Feuerwehr feiert Richtfest

Bürgermeister Jochen Reinicke sieht damit ein Versprechen als fast erfüllt an.

Nauwaldes Ortswehrleiter Philip Wendt schlägt den Richtfestnagel ins Gebälk des neuen Gerätehauses. Bürgermeister Jochen Reinicke und Bauplaner Matthias Kluge schauen genau hin.
Nauwaldes Ortswehrleiter Philip Wendt schlägt den Richtfestnagel ins Gebälk des neuen Gerätehauses. Bürgermeister Jochen Reinicke und Bauplaner Matthias Kluge schauen genau hin. © Jörg Richter

Nauwalde. Das ist ein besonderer Tag für die mehr als 70 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nauwalde. Der Rohbau für ihr künftiges Gerätehaus ist fertig. Am Donnerstagnachmittag haben sie deshalb Richtfest gefeiert und die Gelegenheit zu einem Rundgang genutzt. 

Doch zuvor stand die traditionelle Zeremonie, wobei der Gröditzer Bürgermeister Jochen Reinicke eine kurze Ansprache hielt und der Bauplaner Matthias Kluge den obligatorischen Zimmermannsspruch übernahm. Aber natürlich wollten die Nauwalder Kameraden und die anderen Gäste wissen, wie zielsicher ihr Ortswehrleiter Philip Wendt einen Nagel einschlagen kann. Der zukünftige Leiter der Feuerwehrtechnischen Zentren in Glaubitz und Coswig durfte dafür extra ein paar Stunden eher von der Schulbank weg. Seit einem halben Jahr wird er an der Landesfeuerwehrschule Nardt zum Brandmeister ausgebildet. 

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Mit Richtfestbaum und Feuerwehr-Standarte haben die Nauwalder Kameraden ihr zukünftiges Gerätehaus geschmückt.
Mit Richtfestbaum und Feuerwehr-Standarte haben die Nauwalder Kameraden ihr zukünftiges Gerätehaus geschmückt. © Jörg Richter

"Dieses Gerätehaus ist notwendig und soll auch Anerkennung und Voraussetzung für die ehrenamtliche Arbeit der Nauwalder Feuerwehrleute sein", sagt Bürgermeister Reinicke. Damit soll ein Versprechen erfüllt werden, das die Stadtverwaltung den Nauwaldern bei ihrer Eingemeindung 2013 gab.

1,3 Millionen Euro wird das neue Domizil der Kameraden kosten. Etwas mehr als geplant, denn die Baupreise sind gestiegen. 300.000 Euro steuert der Landkreis Meißen bei. Wenn nichts dazwischenkommt, soll die Feuerwehr im März 2021 einziehen. 

Alle Angebote teurer als geplant

In der vergangenen Stadtratssitzung wurden für den Bau weitere Beschlüsse gefasst. Die Stadträte vergaben den Auftrag für die Fliesenlegearbeiten an die Firma Klemm. Sie stammt aus dem osterzgebirgischen Rechenberg-Bienenmühle. Trotz des langen Anfahrtswegs setzte sie sich gegen die Konkurrenz aus Großenhain, Falkenberg und Torgau durch. Mit rund 51.400 Euro gab die Fliesen Klemm GmbH das günstigste Angebot ab. Trotzdem lag es rund 6.000 Euro höher als die vorherige Kostenschätzung. Am 29. Oktober sollen die Fliesenleger mit ihrer Arbeit beginnen.  

Der Auftrag für die Elektroinstallationen geht an die Firma Elektroanlagenbau Alsdorf aus Finsterwalde, die ab 23. September die Baustelle in Nauwalde betreten soll. Die Südbrandenburger waren mit rund 91.600 Euro am nähesten dran an der ursprünglichen Kalkulation (rund 84.000 Euro). Die anderen vier Mitbewerber gaben Angebote von 100.000 bis 120.000 Euro ab. 

Es war ein sonniger Tag. Genau richtig für so ein Ereignis.
Es war ein sonniger Tag. Genau richtig für so ein Ereignis. © Jörg Richter

Und auch das Los für die Außenanlagen ist teurer als die ursprünglich geplanten 92.500 Euro. Hier gab es eine ganz knappe Entscheidung. Gleich drei Firmen kalkulierten auf rund 105.000 Euro und unterschieden sich nur um wenige hundert Euro. Der Stadtrat erteilte auf Empfehlung des Gröditzer Bauplaners Matthias Kluge den Auftrag an die Firma P+S Pflaster- und Straßenbau GmbH. Am 9. November sollen die Streumener loslegen.

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