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Zeithain: Bagger trifft Gasleitung

In Zeithain gingen am Sonnabend die Sirenen. Ursache war ein Gasleck.

Wurde am Sonnabend zu einem Gasleck gerufen: die Feuerwehr Zeithain.
Wurde am Sonnabend zu einem Gasleck gerufen: die Feuerwehr Zeithain. © Archiv/Foto Schröter

Zeithain. Ein unvorsichtiger Baggerfahrer hat am Sonnabend für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Der Zeithainer hatte auf seinem eigenen Grundstück gebaggert und dabei mittags gegen halb eins eine Gasleitung erwischt. Laut dem Versorger Sachsen-Energie handelte es sich dabei um einen Hausanschluss, der zwar inaktiv ist - wo aber dennoch Gas anliegt.

Weil der Bagger die Endkappe der Leitung beschädigte, trat Gas aus. Der Mann reagierte richtig und alarmierte umgehend die Feuerwehr. In Zeithain, Röderau und Neudorf lösten daraufhin die Sirenen und Funkmeldeempfänger aus. Insgesamt rückten 35 Einsatzkräfte an den Südring an. Einsatzleiter Matthias Heydel legte einen Gefahrenbereich im Radius von 50 Meter um das Leck fest. Die Feuerwehr sperrte die Straße und forderte Anwohner auf, Türen und Fenster zu schließen.

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Ein Teil der Einsatzkräfte hatte sich zuvor gar nicht erst umziehen müssen: Am Sonnabend fand bei der Feuerwehr in Zeithain zeitgleich ein Lehrgang statt, dessen Fortführung dem Gas-Einsatz zum Opfer fiel.

Gleichzeitig wurde ein Monteur von Sachsen-Energie alarmiert, der ebenfalls zeitnah eintraf. Er reparierte das Leck, knapp zwei Stunden später war alles wieder dicht. Versorgungsunterbrechungen gab es nicht, weil nur die Leitung ohne Abnehmer betroffen war.

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Laut Sachsen-Energie sollten Eigentümer eigentlich wissen, wo die Gasleitungen auf ihrem Grundstück verlaufen. Wer sich unsicher ist, sollte den Versorger besser fragen, bevor er tiefer gräbt. Ob der Baggerfahrer für die Kosten des Feuerwehreinsatzes aufkommen muss, entscheidet jetzt die Gemeinde Zeithain.

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