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Riesa: Tag der offenen Kuppel bei der Sternwarte

Der Sonnabend ist beim Astronomieverein aus mehreren Gründen ein Höhepunkt – und Gäste dabei gern gesehen.

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Bei der Sternwarte Riesa steht ein "Tag der offenen" Kuppel an.
Bei der Sternwarte Riesa steht ein "Tag der offenen" Kuppel an. © Archivfoto: SZ

Riesa. Bei der Riesaer Sternwarte steht am Sonnabend, 28. Oktober, ein "Tag der offenen Kuppel" an. Besucher können ab 14 Uhr auf dem Vereinsgelände an der Greizer Straße in Riesa-Weida vorbeischauen, das Gespräch mit den Vereinsmitgliedern suchen und bei gutem Wetter auch einen Blick zur Sonne am Tageshimmel werfen.

Führungen über das Gelände und das Observatorium sind möglich, heißt es vom Verein. "Mit Einbruch der Dunkelheit werden wir dann den Herbsthimmel anbieten und Führungen durch die Sternbilder sowie Beobachtungen an den Teleskopen ermöglichen", so Sternwarten-Chef Stefan Schwager. Die Planeten Jupiter und Saturn böten derzeit eine hervorragende Sichtbarkeit.

Verein begeht Gründung

Ab 20 Uhr werde außerdem eine partielle Mondfinsternis zu sehen sein. "Gutes Wetter ist dafür natürlich die Grundbedingung", so Stefan Schwager. Die maximale Verfinsterung werde gegen 22 Uhr zu beobachten sein und für jedermann wird eine deutliche Verschattung am Mondrand erkennbar sein, "da der Schatten unserer Erde einen Teil der Mondoberfläche in Finsternis hüllt." Schwager: "Ein wirklich sehr seltenes Schauspiel, welches hierzulande erst wieder 2025 zu sehen sein wird."

Der "Tag der offenen Kuppel" bei Riesas Sternwarte findet im Rahmen des Deutschen Astronomietags am 28. Oktober statt. Für den Riesaer Astronomieverein ist der 28. Oktober außerdem das Gründungsdatum: 2007 wurde der Klub an dem Tag aus der Taufe gehoben, sodass der Verein jetzt sein 16-jähriges Bestehen hat. Vor allem das Zusammenfallen von partieller Mondfinsternis und Vereinsgeburtstag sei ein Höhepunkt. "Bis zum Jahr 3000 wird es für uns kein Jubiläum mehr geben, an welchem es zu einer Finsternis am Himmel kommen wird", so Stefan Schwager. Insofern stehe ein "Jahrtausend-Highlight" für den Klub an.

Bei diesem freut sich der Verein auf neugierige Gäste. Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten der Vereinsarbeit gern gesehen. (SZ)