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Stadt repariert Bushaltestellen

Mehrere Wartehäuschen waren beschädigt worden. Sie kommen wieder in Ordnung. Doch eine Frage könnte offenbleiben.

Die kürzlich reparierte Buswartehalle an der Meißner Straße: Eine von mehreren im Stadtgebiet, die beschädigt worden war.
Die kürzlich reparierte Buswartehalle an der Meißner Straße: Eine von mehreren im Stadtgebiet, die beschädigt worden war. © Eric Weser

Riesa. Monatelang bot das Wartehäuschen an der Meißner Straße Nutzern nur bedingt Schutz vor Regen und Wind: Im Frühjahr waren die Glasscheiben dem damaligen Anschein nach eingeworfen worden. Nun hat die Stadt die Haltestelle reparieren lassen, wie das Rathaus auf SZ-Nachfrage bestätigte. „Neben der Wartehalle Meißner Straße ist auch die Reparatur an der Weidaer/Segouer Straße abgeschlossen worden“, so Sprecher Uwe Päsler.

Gröbaer Unterstände sollen folgen

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Für die Kirchstraße und die Wittenberger Straße habe man ebenfalls Aufträge ausgelöst. „Durch recht lange Lieferzeiten wird die Reparatur aber voraussichtlich erst in der zweiten Dezemberhälfte möglich sein.“ Zwei Scheiben für die Haltestelle Alleestraße/Feldmühlenweg seien ebenfalls bestellt. Eingebaut werden sollen sie aber erst im Frühjahr, wenn im Zuge des geplanten Straßenbaus vor der Schule an der Alleestraße der Bushalt umgesetzt wird.

So sah die Bushaltestelle Ende März aus: Offenbar waren die Scheiben mit einem Gegenstand eingeworfen worden.
So sah die Bushaltestelle Ende März aus: Offenbar waren die Scheiben mit einem Gegenstand eingeworfen worden. © Eric Weser

Nach Angaben des Rathauses kostet die Reparatur der fünf Bushalte rund 9.000 Euro. „Wohlgemerkt Steuergeld, das wegen sinnloser Zerstörungen ausgegeben werden muss“, wie Stadtsprecher Päsler betont. – Wer hinter den Beschädigungen steckt, weiß man zumindest im Rathaus nicht. Die Stadt habe Strafanzeige gestellt. „Bisher wurden unseres Wissens keine Tatverdächtigen ermittelt“, so Uwe Päsler.

Nicht alle Wartehallen in Stadthand

Indes befinden sich nicht alle Wartehallen im Stadtgebiet im Eigentum der Kommune. Wo es zu Schäden komme, leite man Informationen darüber an den Eigentümer weiter, erklärt das Rathaus. An der Poppitzer Landstraße zum Beispiel sei die Firma DPW Plakat-Werbung & Co. KG die Eigentümerin. (SZ/ewe)

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