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Riverboat legt wieder in Dresden an

Zum ersten mal seit 18 Jahren kehrt der MDR-Talk am Freitag an die Elbe zurück.

© MDR

Von Henry Berndt

Erinnern Sie sich noch an die MS Florentina? Von Bord dieses Schiffes am Dresdner Elbufer aus wurde bis zum Jahr 2000 die unverwüstliche MDR-Talkshow „Riverboat“ ausgestrahlt. Dann kam der Rost, die Jolle musste in die Werft, und die Sendung wurde fortan in Leipzig produziert. Inzwischen liegt die MS Florentina in Prag vor Anker und wird für Kreuzfahrten genutzt. Dennoch wird die Talkshow zurück nach Dresden kommen und sich mit der imposanten Altstadtkulisse schmücken – wenn auch nur für vier Sendungen.

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Das temporäre Studio für die Aufzeichnungen wird im Sächsischen Staatsministerium für Finanzen am Carolaplatz eingerichtet. Am Freitag werden dort die Moderatorinnen Kim Fisher und Susan Link die Fußballlegende Klaus Sammer, Schauspielerin Christine Neubauer sowie Marika Kilius und Peter Sodann begrüßen. Ab 22.30 Uhr wird die Sendung dann im Fernsehen zu sehen sein.

Die zweite Aufzeichnung am Samstag mit Stephanie Stumph und Jörg Pilawa als Gastgebern wird dagegen erst am 8. Juni ausgestrahlt. Dann sind unter anderem Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und seine Lebensgefährtin Annett Hofmann mit an Bord.

Zur dritten Folge, die am 1. Juni in Dresden aufgezeichnet und ausgestrahlt wird, haben sich unter anderem der Sänger Angelo Kelly und Schauspieler Sky du Mont angekündigt. Die vierte und vorerst letzte Aufzeichnung in Dresden ist dann für den 2. Juni mit Schlagersänger Gerd Christian und der Schauspielerin Mariella Ahrens geplant. Im TV zu sehen ist diese dann allerdings erst am 15. Juni – dann wieder zur gewohnten Sendezeit um 22 Uhr.

Wer hoffte, dass das Riverboat nun künftig häufiger oder gar wieder dauerhaft seinen Platz in Dresden finden könnte, den müssen die Produzenten enttäuschen. „Dazu gibt es momentan keine Überlegungen“, sagt MDR-Sprecherin Bianca Hopp. Mit den Gastspielen wolle man lediglich zu den Wurzeln der Sendung zurückkehren und an die Anfänge erinnern. „Grundsätzlich wird das Riverboat aber Leipzig treu bleiben“, betont Hopp. Hier hat es 2000 eigens ein schiffsförmiges Gebäude auf einer alten Eisenbahnbrücke über dem Karl-Heine-Kanal im Stadtteil Plagwitz bekommen.

Alle vier Aufzeichnungen im Finanzministerium am Elbufer beginnen um 21 Uhr. Fast alle Zuschauertickets sind bereits ausverkauft. Wenige Restkarten zum Preis von 16 Euro gibt es noch für den 1. und 2. Juni.