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Saatguttauschbörse in Kreba-Neudorf

Insbesondere die alten Gemüsesorten und Blumen-Raritäten waren gefragt. 

Bei der Saatguttauschbörse auf dem Bauernhof Ladusch in Kreba-Neudorf wurde getauscht und teilweise auch verschenkt.
Bei der Saatguttauschbörse auf dem Bauernhof Ladusch in Kreba-Neudorf wurde getauscht und teilweise auch verschenkt. © Foto: Bernhard Donke

Kreba-Neudorf. Zur 10. Saatguttauschbörse der Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ auf dem Bauernhof Ladusch Kreba-Neudorf stellten sich 128 Hobbygärtner ein. Kauf von Saatgut ist bei der Börse nicht möglich, aber Tausch und Verschenken – was auch von den Anwesenden strikt eingehalten wurde.

Wer den Pfennig nicht ehrt

und sich nicht im Paragrafendschungel zurechtfindet, ist schnell arm dran. Tipps und Tricks rund um Geld, Sparen und juristische Fallstricke gibt es hier zu finden.

Die Börse wird im Auftrag der Biosphärenreservatsverwaltung von den Mitarbeitern der Naturschutzstation durchgeführt. Diesmal war Bettina Berg von der Naturschutzstation verantwortlich, und sie konnte 128 Besucher zählen.

Alte Sorten und Raritäten

Nach dem Vortrag von Landwirt Lutz Zwiebel aus Friedersdorf bei Görlitz, der über Acker und Wildkräuter, deren Vorkommen und Nutzen sprach, konnten die Hobbygärtner wieder viele Päckchen Saat untereinander tauschen oder verschenken. So wechselten viele Tütchen von Saatgut, insbesondere von alten Gemüsesorten und Blumen-Raritäten, die die Hobbygärtner vereinzelt noch anbauen, den Besitzer. (B. D.)