merken

Saatguttauschbörse in Kreba-Neudorf

Insbesondere die alten Gemüsesorten und Blumen-Raritäten waren gefragt. 

Bei der Saatguttauschbörse auf dem Bauernhof Ladusch in Kreba-Neudorf wurde getauscht und teilweise auch verschenkt. © Foto: Bernhard Donke

Kreba-Neudorf. Zur 10. Saatguttauschbörse der Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ auf dem Bauernhof Ladusch Kreba-Neudorf stellten sich 128 Hobbygärtner ein. Kauf von Saatgut ist bei der Börse nicht möglich, aber Tausch und Verschenken – was auch von den Anwesenden strikt eingehalten wurde.

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Bald gehen die Filmnächte am Elbufer los.

Deutschlands größtes Freilicht-Kino ist zurück! In der 29. Saison finden vor der schönen Kulisse Dresdens zahlreiche Veranstaltungen für Jung und Alt statt. 

Die Börse wird im Auftrag der Biosphärenreservatsverwaltung von den Mitarbeitern der Naturschutzstation durchgeführt. Diesmal war Bettina Berg von der Naturschutzstation verantwortlich, und sie konnte 128 Besucher zählen.

Alte Sorten und Raritäten

Nach dem Vortrag von Landwirt Lutz Zwiebel aus Friedersdorf bei Görlitz, der über Acker und Wildkräuter, deren Vorkommen und Nutzen sprach, konnten die Hobbygärtner wieder viele Päckchen Saat untereinander tauschen oder verschenken. So wechselten viele Tütchen von Saatgut, insbesondere von alten Gemüsesorten und Blumen-Raritäten, die die Hobbygärtner vereinzelt noch anbauen, den Besitzer. (B. D.)