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Arbeitskosten in Sachsen deutlich unter Bundesdurchschnitt

Im bundesdeutschen Vergleich kostet in Sachsen eine Arbeitsstunde 17 Prozent weniger. Die Unterschiede in den Unternehmen sind aber beträchtlich.

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In Sachsen kostet eine Arbeitsstunde bei Finanz- und Versicherungsunternehmen am meisten.
In Sachsen kostet eine Arbeitsstunde bei Finanz- und Versicherungsunternehmen am meisten. © Daniel Naupold/dpa (Symbolbild)

Kamenz. Die Arbeitskosten in Sachsen lagen jüngsten Zahlen zufolge im Jahr 2020 deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. So hätten die Kosten je Arbeitsstunde in Sachsen durchschnittlich 30,76 Euro betragen, teilte das Statistische Landesamt am Montag in Kamenz mit.

In Deutschland insgesamt lagen die Arbeitskosten diesen Angaben nach im Durchschnitt bei 37,17 Euro je geleisteter Stunde. In Sachsen lagen sie somit 17,2 Prozent darunter. Am teuersten waren in Sachsen die Arbeitsstunden in Unternehmen aus dem Finanz- und Versicherungssektor (48,45 Euro) und Energieversorgung (44,66 Euro).

Die geringsten Arbeitskosten je Stunde entstanden den Statistikern zufolge im Gastgewerbe (19,03 Euro) und bei der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (21,41 Euro). (dpa)

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