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Bienchen, summ’ mal wieder!

Auf Sachsens Wiesen flattert und brummt es nicht mehr viel. Schuld ist der Mensch. Doch jeder kann etwas für Bienen, Käfer und Falter tun. Auch im Herbst.

Von Susanne Plecher
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Lohn für die Mühe: Die Pelzbiene stärkt sich für den Pollentransport mit Herbstasternektar.
Lohn für die Mühe: Die Pelzbiene stärkt sich für den Pollentransport mit Herbstasternektar. © Kristian Hahn

Gleich hinterm Schwarzwasser steht ein Herbstasterbusch. Er lockt mit Hunderten Blüten. Weiß und rein und zart duftend wie Maiglöckchen wiegen sie sich in der Oktoberbrise. Schwebfliegen tummeln sich darauf, Wildbienen und Hummeln. Ein Tagpfauenauge schwebt ein, peilt eine Blüte an, rollt den Rüssel aus: Mittagessen. „Viele Schmetterlinge sind es jetzt nicht mehr“, sagt Heike Rossa. „Wir hatten schon Frost, danach haben sich die meisten zurückgezogen.“ Heike Rossa leitet den Landschaftspflegeverband Zschopau-/Flöhatal e.V.. Oben im Gebirge gab es schon Ende September die ersten kalten Nächte. Im Hinteren Grund Amtsseite in Pobershau haben Rossa und ihre Mitarbeiter vor 20 Jahren mit Spendengeldern einen Natur- und Lehrgarten angelegt.

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