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Sachsen: Wechsel beim Datenschutzbeauftragten

Die Amtszeit des sächsischen Datenschutzbeauftragten Andreas Schurig läuft aus. Als Nachfolgerin ist eine Grüne im Gespräch.

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Seit 2004 war er Sachsens Datenschutzbeauftragter. Jetzt geht Andreas Schurig in den Ruhestand.
Seit 2004 war er Sachsens Datenschutzbeauftragter. Jetzt geht Andreas Schurig in den Ruhestand. © Archiv: Steffen Füssel

Dresden. Nach 17 Jahren im Amt scheidet Sachsens Datenschutzbeauftragter Andreas Schurig zum Jahresende aus. Der 63-Jährige arbeitet seit 1993 für die Behörde. Er war zunächst Stellvertreter seines Vorgängers Thomas Giesen. Seit 2004 ist er Landesdatenschutzbeauftragter. Schurig, von Hause aus Mathematiker und Theologe, war zwei Mal vom Landtag mit großer Mehrheit wiedergewählt worden.

Als Nachfolgerin ist Juliane Hundert im Gespräch. Die promovierte Juristin ist parlamentarische Beraterin der Grünen-Landtagsfraktion. Zuvor hat sie als Referentin beim Datenschutzbeauftragten gearbeitet. Die Grünen, die in der Koalition von CDU, Grünen und SPD das Vorschlag für diese Stelle haben, hat sich nach SZ-Informationen in der vorigen Woche für Hundert ausgesprochen. Das Kabinett wird voraussichtlich am Dienstag über den Vorschlag entscheiden.

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Die Wahl der neuen Datenschutzbeauftragten findet im Dezember im Landtag statt. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. Die Behörde beschäftigt derzeit 33 Bedienstete. Sie beaufsichtigt den Umgang mit personenbezogenen Daten in öffentlichen Stellen, Unternehmen, Vereinen sowie Privathaushalten. (SZ/lot)

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