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Stolpens preisgekröntem Projekt droht das Aus

Für besondere Ideen gibt der Freistaat auch Fördermittel. Bei Stolpens "Sozialen Orten" wäre nun dringend ein Nachschlag notwendig.

Von Anja Weber
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Auch Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoguz (hinten r.), hier mit Heike Gestring (hinten l.) vom Gogelmosch-Verein, hat sich schon in Stolpen über soziale Projekte informiert.
Auch Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoguz (hinten r.), hier mit Heike Gestring (hinten l.) vom Gogelmosch-Verein, hat sich schon in Stolpen über soziale Projekte informiert. © Archivfoto: Daniel Schäfer

Vor fast genau einem Jahr war sogar Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) in Stolpen zu Gast, um sich vor Ort über das Projekt "mitEINander im Stolpener Land" zu informieren. Ziel des Projekts ist es, den Zusammenhalt zu fördern, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, sich gegenseitig zu helfen. Dafür haben der Gogelmosch-Verein als Initiator und die Stadt Stolpen einen Vertrag abgeschlossen. Im Sommer 2021 gab es dann auch Fördermittel. Doch inzwischen sieht es mit den Zuschüssen offenbar mau aus. Mitte Dezember letzten Jahres wurde der Antrag auf Weiterführung gestellt. Noch ist der nicht positiv beantwortet. "Wir hoffen, dass Geld fließt und das wir noch ein Jahr Verlängerung bekommen", sagt Projektleiterin Eszter Miletics vom Gogelmosch-Verein. Viele Aktionen wurden angeschoben. Ohne Zuschüsse würden die sterben.

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