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Waldpflege in der Sächsischen Schweiz

Mehr als 20 Freiwillig aus ganz Deutschland waren in der Nationalparkregion unterwegs, um Bäume zu pflanzen und das Ökosystem besser zu verstehen.

Die Wälder leiden unter andauernder Trockenheit und dem Borkenkäferbefall.
Die Wälder leiden unter andauernder Trockenheit und dem Borkenkäferbefall. © Symbolfoto: Daniel Schäfer

Erneut war in der vergangenen Woche das Bergwaldprojekt in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz im Einsatz. Mit über 20 Freiwilligen aus dem gesamten Bundesgebiet hat der Verein etwas für den Erhalt der Wälder getan. Unter der Anleitung von Förster Henning Rothe (Bergwaldprojekt e.V.) und der Regie der Revierförster Olav Spengler und Christian Schmidt (Sachsenforst) pflanzten die Freiwilligen Weißtannen, führten eine Jungbestandspflege zugunsten von Weiden und Erlen durch, entfernten Reisigholz aus einem Bach und schnitten Wanderwege frei, darunter Teile des Caspar-David-Friedrich-Weges zwischen Krippen und Schöna.

Daneben halfen sie bei der Pflege der Biwakplätze und Trekkinghütten am Forststeig Elbsandstein. Neben der praktischen Arbeit war auch ein Exkursionsnachmittag mit Sachsenforst Teil des Programms, um den Wald und seine Bedeutung besser zu verstehen. "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die wichtigen Funktionen des faszinierenden Ökosystems Wald und seine riesige Artenvielfalt kennen und leisten in dieser abwechslungsreichen Woche einen aktiven und persönlichen Beitrag zu dessen Erhalt", sagt Forstbezirksleiter Uwe Borrmeister vom Forstbezirk Neustadt über den Einsatz. 

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Henning Rothe vom Verein Bergwaldprojekt betont, dass die Ehrenamtlichen während der Projektwochen oft neue Beziehungen zum Wald und zur Natur aufbauen. "Dies bestärkt sie darin, auch ihren Alltag umweltverträglicher und ressourcenschonender zu gestalten." Das trage zu einer nachhaltigen Welt bei. 

Das Bergwaldprojekt mit Sitz in Würzburg organisiert deutschlandweit Freiwilligen-Wochen mit jährlich rund 3.000 Teilnehmenden und über 100 Projektwochen an verschiedenen Standorten. Das Ziel der Arbeitseinsätze ist es, das Ökosystem zu erhalten und den Teilnehmern dessen Bedeutung  bewusst zu machen. Der Verein finanziert sich größtenteils aus Spenden. (SZ)

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