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Der sächsische Missionar und der Massai-Schmuck

Das Naturalienkabinett in Waldenburg erforscht, unter welchen Umständen Objekte aus kolonialem Besitz in seine Sammlung gelangten.

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Blick in die Wunderkammer des Naturalienkabinetts, das in seiner ursprünglichen Form erhalten ist; eine Seltenheit.
Blick in die Wunderkammer des Naturalienkabinetts, das in seiner ursprünglichen Form erhalten ist; eine Seltenheit. © Barbara Proschak

Von Andreas Förster

In der kleinen sächsischen Stadt Waldenburg, die eine halbe Autostunde von Zwickau entfernt liegt, befindet sich eines der ältesten Museen seiner Art in Deutschland, das Naturalienkabinett. „Wir sind ein ursprünglich fürstliches Privatmuseum, das 1845 von dem Fürsten Otto Victor I. zu Schönburg-Waldenburg gegründet wurde“, erklärt Museumsleiterin Fanny Stoye. „Im Kern besteht unser Haus aus einer barocken Wunderkammer, die zum Teil einzigartige Naturalien, Kunstwerke und Kuriositäten aus einer im 17. und 18. Jahrhundert angelegten Sammlung einer Leipziger Apothekerfamilie umfasst. Später wurde diese von der Fürstenfamilie noch erweitert, vor allem um Naturalien und Ethnografika.“

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