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Sachsenmarathon war ein Erfolg

57 Ultraleichtflugzeuge hoben in den vergangenen Tagen ab. Der Flieger mit dem weitesten Weg kam mit einem Motordrachen.

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© René Plaul

Brauna. Der Sachsenmarathon des Fliegerclubs Brauna ist ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen. „Das Wetter war perfekt“, sagt Vereinschef Jan Altenkirch. „Wir konnten alle Strecken fliegen.“ Der Fliegerclub hat nun schon zum 24. Mal die geführten Luftwanderungen an drei Tagen rund um den Tag Christi Himmelfahrt organisiert. Die Feuerwehr Brauna sicherte die Veranstaltung ab. In diesem Jahr flogen die Ultraleichtflieger nach Stölln-Rhinow bei Berlin, nach Prag-Letnany und nach Großenhain. 1065 Kilometer kamen so insgesamt zusammen. Überraschungsgast bei der Tour nach Stölln-Rhinow war der ehemalige Interflug-Chefpilot Heinz-Dieter Kallbach. Der 75-Jährige hatte kurz vor der Wende eine IL-62 auf der Wiese am Museum gelandet – ein fliegerisches Kunststück. „Er hat uns im Flugzeug erklärt, wie er das Ding damals dort gelandet hat und das hat er erzählt, als ob es gestern gewesen wäre“, ist Jan Altenkirch noch immer begeistert.

Der Fliegerclub ehrt beim Marathon auch immer den Flieger, der die meisten Kilometer geflogen ist und damit die längste Anreise hatte. Das war in diesem Jahr wie schon im vergangenen Erwin Bosch. Der Mann hat den Weg von Frankreich mit einem Motordrachen bewältigt. Er flog allein 830 Kilometer bis Schönteichen. (SZ)