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Scheppernde Glocke nervt

Das Dorf hat einen Glockenturm auf der alten Schule. Doch der Klang der Glocke ist nicht ganz rein. Nun muss eine Lösung her.

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© Symbolbild: Archiv Schulze

Von Franz Herz

Obercarsdorf. Die Glocke auf der alten Schule in Obercarsdorf gehört zum Ort dazu. Allerdings sind einige Nachbarn mit ihrem Klang nicht ganz zufrieden. Darüber wird nun der Ortschaftsrat in Obercarsdorf auf seiner Sitzung am Donnerstag beraten. Die Glocke ist ein wenig zu groß für den Glockenstuhl auf der alten Schule. Deswegen kann sie nicht so weit ausschwingen, wie es für einen sauberen Klang erforderlich wäre, erläutert Ortsvorsteher Karl-Günter Schneider das Problem. Nun haben die Obercarsdorfer keinen reinen Glockenklang, sondern ein leichtes Scheppern darin.

Nun hat sich Schneider mit Fachleuten des Glockenbaubetriebs Wissmach in Dresden unterhalten und sie um ein Angebot für die Lösung des Problems gebeten. Das liegt nun vor und die Ortschaftsräte werden darüber beraten, wie sie weiter vorgehen wollen. Vielleicht kann eine Änderung beim Klöppel der Schulglocke den Klang verbessern.

Die Obercarsdorfer Glocke ist noch nicht alt. 2002 wurde sie gegossen und 2003 auf dem kleinen Türmchen über der ehemaligen Schule aufgehängt. Dem ging ein Tauschgeschäft mit der Kirchgemeinde Höckendorf voraus. Dort hatten die Obercarsdorfer 1920 eine alte Bronzeglocke gekauft. 80 Jahr später wollten die Höckendorfer ihre alte Glocke zurück und haben dafür den Obercarsdorfern den Guss einer neuen Glocke bezahlt. Nun muss an dem neuen Klangkörper schon wieder nachgebessert werden.

Weiter beschäftigt sich der Ortschaftsrat mit der Planung für einen Arbeitseinsatz am Kriegerdenkmal vor der alten Schule.

Ortschaftsratssitzung Obercarsdorf, Donnerstag, 14. Juli, 19  Uhr, bei Schneider, Dresdner Straße 125.