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Schiebocker Weihnachts-Einstimmung

Zwei Wochen vor dem Fest lockte der Weihnachtsmarkt – klein, familiär und mit einem Highlight des BFV 08.

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© Rocci Klein

Von Rocci Klein und Ingolf Reinsch

Bischofswerda. Nach dem Spiel war am Sonnabend vor dem Weihnachtsmarkt: Erst trat die Oberliga-Elf des Bischofswerdaer Fußballvereins 08 zu Hause gegen den Aufsteiger FC Lok Stendal an – und erkämpfte auf dem verschneiten Kunstrasenplatz drei Punkte. Nach dem 3:0 hatte die Mannschaft dann auch allen Grund, auf dem Weihnachtsmarkt zu feiern. Am Stand des BFV stellten sich die Spieler zudem den Fragen sowie den Foto- und Autogrammwünschen der Fans. Viele Besucher, die das Spiel verfolgt hatten, waren im Anschluss gleich weiter zum Weihnachtsmarkt gepilgert.

Bilder von Bischofswerdaer Weihnachtsmarkt

Hand in Hand arbeiten der Weihnachtsmann und Oberbürgermeister Holm Große beim Stollenanschnitt.
Hand in Hand arbeiten der Weihnachtsmann und Oberbürgermeister Holm Große beim Stollenanschnitt.
In Schiebock gehört auch Fußball zum Weihnachtsmarkt. Die Spieler Robin Huth und Daniel Marsch präsentieren am Stand des BFV den Nachwuchskalender.
In Schiebock gehört auch Fußball zum Weihnachtsmarkt. Die Spieler Robin Huth und Daniel Marsch präsentieren am Stand des BFV den Nachwuchskalender.
Was für die Großen der Glühwein ist für die Kleinen das Karussell. Auch Emilia (l.) und Max Henry hatten ihren Spaß.
Was für die Großen der Glühwein ist für die Kleinen das Karussell. Auch Emilia (l.) und Max Henry hatten ihren Spaß.
Ein Glühwein gehört einfach zum Weihnachtsmarktbesuch dazu, finden auch Jenny Berger (l.) und Jutta Grezinger.
Ein Glühwein gehört einfach zum Weihnachtsmarktbesuch dazu, finden auch Jenny Berger (l.) und Jutta Grezinger.

Am Sonntag standen die Fußballspieler dann selbst am Grill und hinterm Tresen und betreuten den vereinseigenen Stand auf dem Altmarkt. Es war einer von rund 20 Ständen des kleinen, familiären Weihnachtsmarktes. Dieser bot zwischen der nachgebauten historischen Stadtmauer und dem Weihnachtsbaum vor dem Rathaus Gelegenheit, entspannt zu bummeln, Glühwein zu trinken, Süßes oder Herzhaftes zu genießen, Bekannte zu treffen und vielleicht auch noch das eine oder andere Geschenk zu ergattern. Für Kinder gab es ein Karussell.

Der Markt lebte zum großen Teil vom Engagement der Bischofswerdaer selbst. Nicht nur hinter den Verkaufsständen, sondern auch beim Programm. So lud der Verein Kleiderfundus an beiden Wochenendtagen Familien zur Märchenstunde ein. Xtreme Drum vom Verein der Bischofswerdaer Spielleute und das traditionelle Weihnachtschorkonzert im Rathaus gehörten ebenfalls zum Rahmenprogramm, außerdem Solo-Auftritte mehrerer Musiker. Und natürlich ließ sich auch an jedem der drei Tage der Weihnachtsmann blicken. Er verteilte nicht nur Geschenke an die Kinder, sondern half Oberbürgermeister Holm Große auch beim Stollenanschnitt.

Begleitet wurde der Weihnachtsmarkt von längeren Geschäftsöffnungszeiten. Am Freitagabend gab es ein Weihnachtsshopping, zum Teil im Kerzen- und Fackelschein. Auch am Sonntag waren viele Läden geöffnet. In der Bischofswerdaer Innenstadt war es der einzige Adventssonntag, an dem die Geschäfte öffneten.