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Schnelles Geld für Goldgrundbach

Bis Mitte 2019 gibt es einen Zuschuss für die Bauarbeiten. Darum ändert sich der Haushalt.

© Symbolfoto: dpa

Von Marcus Herrmann

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Meißen. Zweimal 101 000 Euro, einmal in diesem, einmal im kommenden Jahr. So lautet der neue Plan für die notwendigen Instandsetzungsarbeiten am Goldgrundbach unterhalb des Plossens. Das Geld muss die Stadt zeitnahe in den neuen Doppelhaushalt einplanen, weil es nur dann mit der kompletten Förderung durch die Sächsische Aufbaubank (SAB) klappt. Hintergrund ist die Mitte 2019 endende Förderperiode. Da der Posten für den Goldgrundbach noch nicht eingeplant ist, wollen die Meißner Stadträte in ihrer Sitzung am kommenden Mittwoch einen entsprechenden Beschluss fassen, mit dem die geplanten Auszahlungen für das Jahr 2018 mit den Fördermitteln für 2019 verrechnet werden.

Dazu müssen die Räte per Beschluss den Entwurf für die Haushaltssatzung ändern. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten an dem kleinen Fluss durch den Goldgrund bereits im vergangenen Jahr beauftragt werden.

Allerdings kamen nicht aufschiebbare Forstarbeiten im Meißner Stadtwald dazwischen, die gleichzeitige Maßnahmen am Flussbett nicht erlaubten. Darum hatte die Stadt zunächst eine Verlängerung für die Durchführung beantragt.