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Schulabgänger ab heute in der SZ

Ob Gymnasium, Oberschule oder Schule zur Lernförderung – der Jahrgang 2016 ist ein guter in der Region Bischofswerda.

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© Top-Fotografie Niederwiesa

Bischofswerda/Neukirch. Der Prüfungsstress ist lange vergessen. Jetzt sind Sommerferien. Zeit, abzuschalten und Kraft zu tanken für einen neuen Lebensabschnitt – egal, ob als Lehrling, Student, im Freiwilligenjahr oder in der Berufsvorbereitung. Rund 230 junge Leute in der Region Bischofswerda sehen nach einem – zumeist erfolgreichen – Schulabschluss einer dieser Perspektiven entgegen.

Von den 85 Abiturienten des Bischofswerdaer Goethe-Gymnasiums schafften alle das Ziel – Georg Wiedner aus Burkau sogar mit der Traumnote 1,0. Insgesamt neunmal gab es am Gymnasium die Note 1 (die SZ berichtete). Mit einem Durchschnitt von 2,3 gehört dieser Jahrgang zu den vorderen der vergangenen Jahre, sagte Schulleiter Bodo Lehnig.

Auch die Leistungen der Oberschüler können sich sehen lassen. Emma Schmidt aus Demitz-Thumitz ist Jahrgangsbeste unter den Zehntklässlern der Oberschule Bischofswerda. Sie schloss die Schule mit dem Gesamtergebnis 1,13 ab – der beste Abschluss an dieser Schule seit Jahren. „Eine Eins mehr auf dem Zeugnis, und Emma wäre als eine der besten Schülerinnen Sachsens zur Feier des Kultusministeriums in den Landtag eingeladen worden“, sagte Schulleiter Harald Hahn. Letztmalig 2008 durften zwei Bischofswerdaer Mittelschüler mit der Traumnote 1,0 an dieser Feier teilnehmen – damals kamen sie noch von der Mittelschule Süd.

Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis an der Oberschule Bischofswerda erreichte Eva Sophia Kalus aus Weickersdorf mit der Gesamtnote 1,31. Alle 54 Realschüler haben die Prüfungen der zehnten Klasse bestanden. Von den 18 Hauptschülern, die nach der neunten Klasse abgehen, stellten sich fünf freiwillig den Prüfungen zum qualifizierenden Hauptschulabschluss. Alle haben bestanden.

An der Oberschule Neukirch schafften alle 43 Realschüler den Abschluss. Die Jahrgangsbesten sind Vivien Wolf und Niklas Mehnert. Beide erreichten einen Gesamtdurchschnitt von 1,5. Zwei weitere Schüler schafften den Hauptschulabschluss. Damit sei man sehr zufrieden, so Schulleiter Michael Hubrich. Neben einer guten Prüfungsvorbereitung zahlte es sich aus, dass nach Jahren der Ungewissheit über die Zukunft der Schule nun die meisten Fachlehrer bereits seit einigen Jahren da sind und es so auch für die Schüler Kontinuität gab.

Von den 22 Abgängern der Schule zur Lernförderung Bischofswerda haben 21 ein Abschlusszeugnis erhalten. Grundlage dafür war eine komplexe Arbeit. Dabei mussten sich die Schüler mit einem Thema beschäftigen und dieses präsentieren, sagte Schulleiterin Carla Hobe. Für die meisten Schüler geht es im Sommer weiter mit einem berufsvorbereitenden Jahr.

Die SZ zeigt ab heute die Fotos der Schulabgänger dieses Jahres. Den Anfang machen die drei Abschlussklassen der Oberschule Bischofswerda.