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Dittersbach: Für mehr Hochwasserschutz am Kalten Bach

Mit mehreren kleinen Aktionen wird das Gestrüpp aus dem Gewässer geräumt. Jeder kann da mithelfen.

Von Anja Weber
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Frank Siegfried (l.), Bernd Unger (r.) und Mika Schiller waren schon beim ersten Arbeitseinsatz am Kalten Bach mit dabei.
Frank Siegfried (l.), Bernd Unger (r.) und Mika Schiller waren schon beim ersten Arbeitseinsatz am Kalten Bach mit dabei. © Marko Förster

Einen großflächigen Hochwasserschutz für den Kalten Bach in Dürrröhrsdorf- Dittersbach wird es nicht geben. Deshalb wird verstärkt auf kleinere Aktionen gesetzt. Dazu gehört unter anderem, dass der Bachlauf von Gestrüpp und Unkraut freigehalten werden muss, um bei Starkregen genug Wasser aufnehmen und das auch ableiten zu können. Die Arbeitsgemeinschaft Kalter Bach ruft deshalb zu einem zweiten Aktionstag auf, der am 21. Oktober stattfinden soll.

Bereits im April hatten Anwohner wie auch die Mitglieder der AG Kalter Bach beherzt zu Harken und Schaufeln gegriffen, um am Gewässer aufzuräumen. Inzwischen macht sich schon wieder einiges Grün breit. Deshalb ist ein zweiter Arbeitseinsatz geplant.

Dieses Mal soll der Bach im Mittelauf beräumt werden. Die Arbeitsgemeinschaft hofft auf die aktive Mithilfe der Anwohner. Die sind zuvor aufgefordert, kritische Punkte zu benennen, die aus ihrer Sicht gesäubert werden müssten. Der Arbeitseinsatz am 21. Oktober ist von 9 bis 12 Uhr geplant. Treff ist 8.45 Uhr an der Brücke Kreuzung Hauptstraße/Kleinwolmersdorfer Straße. Hacken, Schaufeln und Rechen sind mitzubringen. Bagger, Container und Schubkarren besorgt Bürgermeister Michael Steglich (parteilos). Er sorgt auch nach getaner Arbeit für einen kleinen Imbiss und hofft auf einen regen Erfahrungsaustausch. (SZ/web)